Stuttgart-Weilimdorf | Hbi holt die ersten Auswärtspunkte nach Krimi in Mosbach

Hbi holt die ersten Auswärtspunkte nach Krimi in Mosbach

Montag, 31.10.2016, 16:08

Unterstützt von ca. 50 Fans trat die Hbi Weilimdorf/Feuerbach am vergangenen Samstag im Doppeldecker-Reisebus ihre längste Auswärtsfahrt in der Landesliga an. Das Ziel der Stuttgarter Reisegruppe war der Odenwald, mit dem dort beheimateten TV Mosbach, der als Meister der Bezirksliga Heilbronn-Franken auch frisch aufgestiegen war.

Beim Unterfangen, nach drei Auswärtsniederlagen, die ersten Landesliga-Punkte in der Fremde zu holen musste man im Hbi-Lager wiederum auf die Verletzten Markus Gref, Luca Jagsch Bertram Schoen und Robin Wegfahrt verzichten. Zudem konnte Max Herion krankheitsbedingt die Reise ins Badische nicht antreten. Die ebenfalls verletzungsgeplagten Gastgeber, die vor der Partie mit 0:12-Punkten das Tabellenende der Landesliga zierten, waren deshalb nochmals auf dem Spielermarkt aktiv und hatten mit dem langjährigen Horkheimer Drittliga-Spieler Felix Knoll ein Mosbacher Eigengewächs wieder reaktiviert.
War es die lange Busfahrt oder ein unterbewusstes Unterschätzen des Gegners aufgrund des Tabellenstandes? Auf jeden Fall kam die Hbi sehr schleppend in die Begegnung, während die hochmotivierten Mosbacher vor heimischen Publikum unbedingt die ersten Zähler holen wollten. Die Gastgeber setzten sich nach dem 2:2 beim 5:3 nach 9 Minuten zum ersten Mal etwas ab, wobei die Hbi-Defensive insbesondere Rückraumspieler Yannik Somogyi zu viel Freiraum ließ, der in den ersten 10 Minuten bereits dreimal eingenetzt hatte. Nach 11 Spielminuten reagierte die Gästebank und bat zum ersten Team-Timeout. Nachdem Jan Diller unmittelbar danach zum 6:5 verkürzen konnte, geriet man Mitte der ersten Hälfte beim 8:5 durch Kreisläufer Stefan Heiß zum ersten Mal deutlicher in Rückstand. „Wenn ich ehrlich bin, hatte ich schon beim Warmmachen etwas Bedenken. Mir hat das Feuer bei meinen Spielern gefehlt! Leider hat sich das dann auch auf die erste Viertelstunde im Spiel übertragen, bis wir uns dann etwas gefangen haben.“ war auch Trainer Michael Zimmermann mit dem Spielbeginn seiner Truppe überhaupt nicht zufrieden. Nach einem Doppelschlag, durch den eingewechselten Jörg Eisenhardt und den auf den linken Flügel verschobenen Per Laukemann, ging man beim 9:10 in der 22. Spielminute zum ersten Mal in Führung. Beim 12:14 durch den starken Yannik Siegmund in der 26. Minute konnte man weiter vorlegen. Allerdings war das Defensivverhalten der Nord-Stuttgarter in der ersten Halbzeit nicht auf dem gewohnten Niveau, so dass die Gastgeber insbesondere über die Achse Felix Knoll/Stefan Heiß immer wieder zu leichten Torerfolgen kamen und 20 Sekunden vor der Pause beim 15:15 wieder ausgeglichen hatten. Pepe Fritz konnte dann mit der Sirene die knappe 15:16-Halbzeitführung besorgen.
Die Gäste kamen besser in die zweite Hälfte und konnten nach 34 Minuten beim 17:20 durch Kreisläufer Tim Wurster zum ersten Mal deutlicher in Führung gehen. In dieser Phase versäumte man es aber aufgrund einer fünfminütigen Torflaute das Spiel vollends unter Kontrolle zu bekommen. Der TVM witterte wieder Morgenluft und hatte das Spiel nach 40 Minuten beim 22:21 wieder gedreht. Die Hbi tat sich in dieser Phase auch schwer mit der wechselnden Manndeckung gegen Jörg Eisenhardt oder Jan Diller. Beim Stand von 24:23 nutzte man dann eine doppelte Überzahl-Situation um durch einen Hattrick von Yannik Siegmund nach 48 Spielminuten wieder mit 24:26 in Führung zu gehen. Aber das Spiel blieb jetzt auf des Messers Schneide, da die Gastgeber verbissen kämpften und sich zu keinem Zeitpunkt aufgaben. Als die Hbi 10 Minuten vor dem Ende durch Pepe Fritz zum 25:27 traf, ahnten die mitgereisten Fans wohl nicht das sie bis zum nächsten Treffer ihrer Mannschaft durch Tim Wurster zum 26:28 in der 57. Spielminute wieder eine lange Durststrecke durchleben würden. In dieser Phase hatte man sicherlich auch etwas Glück, da auch der TV Mosbach nur einmal erfolgreich war und immer wieder in der Gäste-Defensive bzw. an Torhüter Nicolai Schmitt hängen blieb. So ging der Samstag-Abend-Krimi nach dem erneuten Anschlusstreffer zum 27:28 in seine letzte Runde. Nachdem die Gastgeber nach einem Fehlwurf mit einer offensiven Manndeckung volles Risiko gingen, nahm Hbi-Trainer Michael Zimmermann 20 Sekunden vor dem Ende nochmals eine Auszeit um seine Jungs auf die Situation einzustellen. 6 Sekunden vor dem Ende erlöste dann Jörg Eisenhardt seine Mannschaft und den mitgereisten Hbi-Anhang und sorgte für die Entscheidung, der letzte Mosbacher Treffer zum 28:29 war dann nur noch Ergebniskosmetik.

Der 18-jährige Yannik Siegmund, mit 8 Toren der erfolgreichste Schütze, war nach dem Spiel sehr erleichtert und glücklich über die ersten Auswärtspunkte: „Ich bin froh das wir das knappe Spiel am Ende nach Hause gebracht haben. Es lief heute sehr gut für mich, aber ich wurde auch immer wieder gut in Szene gesetzt auf Rechtsaußen!“ Nach dem dritten Krimi-Sieg in dieser Saison war auch Trainer Michael Zimmermann erstmal platt nach dem Spiel: „Es war das erwartet schwere Spiel, allerdings haben wir es für meinen Geschmack wieder etwas zu spannend gemacht! Insgesamt war unser Abwehrverhalten über 60 Minuten nicht auf dem Niveau der letzten Wochen und die Achse Felix Knoll/Stefan Heiß hat uns große Schwierigkeiten bereitet. Wir können sicherlich besser Handball spielen aber ich muss meiner Mannschaft trotzdem ein riesen Kompliment aussprechen, wir haben gegen einen kampfstarken Gegner voll dagegengehalten und behalten derzeit in den engen Spielen einen kühlen Kopf! Das waren heute zwei eminent wichtige Punkte im Abstiegskampf.“

Die Herren 1 der Hbi möchten sich an dieser Stelle nochmals für die tolle und zahlreiche Unterstützung der Hbi-Fans vor Ort bedanken. Die ersten Auswärtspunkte wurden dann auf der Rückfahrt nach Stuttgart auch ausgiebig zusammen im Bus gefeiert! Das schreit nach einer Wiederholung.

Für die Hbi Weilimdorf/Feuerbach spielten:
Im Tor: Janik Friese, Nicolai Schmitt
Feld: Ralf Binder, Hannes Diller (1), Jan Diller (2), Jörg Eisenhardt (5), Pepe Fritz (4), Christian Heidt, Andreas Kisser, Gideon Kull, Leon Jungk, Per Laukemann (5), Yannik Siegmund (8/2), Tim Wurster (4)

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