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27:27 im Spitzenspiel – HBI Weilimdorf/Feuerbach bleibt Tabellenführer in der Bezirksliga

Handballherz was willst Du mehr – 400 Zuschauer in der Feuerbacher Hugo-Kunzi Halle sehen ein Handballspiel, was an Dramatik, Emotionen und Spannung kaum zu überbieten ist. Vier Sekunden vor dem Schlusspfiff gleicht der Spitzenreiter HBI Weilimdorf/Feuerbach zum 27:27 aus, die Kunzi-Halle stand Kopf. Durch dieses Unentschieden bleiben die beiden Kontrahenten Oeffingen und die HBI Punktgleich, durch den direkten Vergleich behält die HBI aber die Tabellenführung.

Handballherz was willst Du mehr – 400 Zuschauer in der Feuerbacher Hugo-Kunzi Halle sehen ein Handballspiel, was an Dramatik, Emotionen und Spannung kaum zu überbieten ist. Vier Sekunden vor dem Schlusspfiff gleicht der Spitzenreiter HBI Weilimdorf/Feuerbach zum 27:27 aus, die Kunzi-Halle stand Kopf. Durch dieses Unentschieden bleiben die beiden Kontrahenten Oeffingen und die HBI Punktgleich, durch den direkten Vergleich behält die HBI aber die Tabellenführung.

Das Duell, auf das beide Lager hin gefiebert hatten, sollte das halten, was es versprochen hatte, eine enge Partie und viel Emotionen, für die beiden Unparteiischen nicht immer ein einfach zu leitendes Spiel, aber das war wohl im Vorfeld der Partie auch nicht zu erwarten. Was die Qualität der Partie angeht, war sie gezeichnet durch viel Nervosität, dennoch blieb das Match im Großen und Ganzen eine faire Begegnung, obwohl es für Beide um so viel ging.

Den besseren Start hatten die Oeffinger, die mit gut 100 Schlachtenbummlern angereist waren. Die 3:2:1 Abwehr der HBI wurde immer wieder vor Aufgaben gestellt, die sie nicht lösen konnten, über ein 0:2, 3:5 und gar ein 3:8 setzten sich die Oeffinger ab. In der 12.Spielminute erhöhte der TVO gar auf 10:5, die Nordstuttgarter drohten überrannt zu werden. Eine Auszeit verhalf den Gastgebern wieder sich neu einzustellen, die Abwehr wurde umgestellt und der Spitzenreiter kämpfte sich wieder heran. Durch Tore von Robin Grob, Tim Wurster und Pepe Fritz konnte zumindest auf 10:13 verkürzt werden. Wieder war es Pepe Fritz nach der Oeffinger Auszeit, der auf 12:14 traf. Der zwei Tore Vorsprung sollte bis zur Pause bestand haben, mit einem 16:18 Rückstand ging es in die Kabine. In der Pause hatte man sich einiges vorgenommen, die HBI glich innerhalb von zwei Minuten, wiederum, durch den Bärenstarken Pepe Fritz zum 18:18 aus. Doch baute man auf diesen Lauf nicht weiter auf, Oeffingen kämpfte sich zurück, stellte den zwei Tore Vorsprung wieder her. Dieser Vorsprung schwankte bis zum Ende der Partie zwischen einem und zwei Tore für die Gäste. Der Youngster Yannick Siegmund entwickelte sich in der Schlussphase zur HBI Lebensversicherung, am 7.Punkt traf der A-Jugendliche sicher und auch einen Konter setzte er zum 26:26 Ausgleich in der 51. Spielminuten. Die Nerven spielten beiden Teams einen Strich durch die Rechnung das Spiel frühzeitig für sich zu entscheiden, beide Teams trafen in ihren Angriffsbemühungen oft die falschen Entscheidungen, so dass lediglich noch zwei Tore in den letzten acht Spielminuten fallen sollten. In der 58. War es der Oeffinger Yannick Herleth, der die Gäste abermals in Führung brachte. Die HBI konnte selbst etliche Überzahl Situationen nicht in einen Torerfolg nutzen. Zu allem Überfluss, kassierte der HBI-Coach Stephan Christ 14 Sekunden vor dem Ende noch eine Zeitstrafe, der Torwart wurde herausgenommen, sodass die Angriffsbemühungen der HBI in Überzahl trotzdem stattfinden konnten. Vier Sekunden vor dem Ende bekam Pepe Fritz den Ball, setzte sich im 1gegen1 durch und markierte den 27:27 Ausgleich und die damit verbundene Verteidigung der Tabellenführung. Es wurde nochmals hektisch, Oeffingen spielte schnell vor und schloss von Linksaußen ab, der Ball landete aber erst nach der Schlusssirene im HBI-Kasten. Was folgte war Jubel und die pure Freude.

„Wir sind total glücklich über diesen so wichtigen Punkt, uns lief es lange nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben, aber nach dem Spiel sind wir jetzt einfach zufrieden“, so die HBI-Trainerin Marion Stuwe.

Carsten Witt, Nick Schmitt (TW), Jan Diller (4), Luca Jagsch, Felix Klein (1), Gideon Kull (2), Pepe Fritz (4), Leon Jungk, Tim Wurster (4), Markus Gref, Lukas Vorpahl, Per Laukemann (4), Robin Grob (4), Yannick Siegmund (4/3)

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