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4. Weilemer Rathaussturm: Im Leben geht so mancher Schuss daneben…

Wirtschaftskrise hin oder her, der Rathaussturm der Hörnleshasa gibt auch so was her! Der 4. Weilimdorfer Rathaussturm der Narrenzunft Hörnleshasa aus Weilimdorf war heuer nicht nur wie sonst auch von klirrender Kälte begleitet, nein: heuer kam der Schnee noch dazu. So verstand es Bezirksvorsteherin Ulrike Zich auch nicht, warum so viele Weilemer gekommen sind, obwohl sie doch eigentlich daheim Schnee schippen sollten…! Der “Sturm auf den Amtssitz” war daher mal wieder von ausgefeilten Sprüchen und Reimen begleitet. Den Anfang machte gleich Ulrike Zich, die aus Sparsamkeit dem Stadtsäckl gegenüber lieber die Fenster gleich wieder schließen wollte statt auf Steuerkosten den Löwen-Markt zu heizen. Denn schließlich wird ja gerade bei der Landeshauptstadt Stuttgart in der Verwaltung gespart – egal was es kostet!

Die Hörnleshasa hielten viel dagegen, wunderten sich, dass die Bezirksvorsteherin anscheinend nun auch schon alles schwarz sehe – warum fährt sie sonst einen schwarzen Audi und hat einen GBJler Namens Schwarz im Team. Was Ulrike Zich natürlich so nicht stehen lassen konnte, denn immerhin gibt es im Bezirksbeirat auch einen Herrn Schwarz, der wiederum bei den GRÜNEN sei – und die CDU heiße ja auch CDU und nicht Schwarze Partei…

Um so vergnügter daher der Gesang von Ulrike Zich und ihrem Team zum Rathaussturm, die sich passend zur Aktion den Schunkelreigen “im Leben, im Leben, da geht so mancher Schuss daneben!” ausgesucht hatte: Im Bemühen um die Erstürmung des Rathauses fuhren nämlich die Hörnleshasa am Ende gar schweres Geschütz auf: mit einem Schaumkuss-Katapult wurde versucht, die Schwerkraft zu überwinden, das Bombardement versagte jedoch kläglich. Was die Kinder freute: Schaumküsse bis zum Abwinken. Erst als die Hörnleshasa einen “Sputnik” bzw. besser “Hasenbomber” aufbauten, kamen der Bezirksvorsteherin doch einige Bedenken auf – denn das Putzen der Fassade, falls der Bomber an der Außenwand statt im Fenster landen würde, könnte aus Sparsamkeitsgründen seine Zeit kosten… nicht zu vergessen der anschließende “Papierkrieg” für die Putzmaßnahmen.

Und so ließ sich Ulrike Zich erbarmen, ließ die jüngsten Hörnleshasa ins Haus – und schunkelte mit WeilimdorferInnen, Hörnleshasa und Bezirksamtsteam die Polonaise quer über den Löwen-Markt, bevor zum Abschluss gemeinsam der Time-Warp der Rocky-Horror-Picture-Show getanzt wurde.

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