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Anerkennung für das Projekt Naturbeobachtungsstelle Rappach im Giebel

Der Umweltpreis richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Stuttgart, aber auch an Vereine, Gruppen und Betriebe; er wird ausgeschrieben für die Themenfelder Abfall, Wasser, Energie, Mobilität, Naturschutz und Umweltmanagement; darüber hinaus können aber auch Maßnahmen zur Umweltkommunikation, zum Beispiel zur Umweltbildung, ausgezeichnet werden.

Seit 1984 wird der Umweltpreis alle zwei Jahre in drei Kategorien (Schulen, Vereine und Privatpersonen) vergeben; die Bewerbungen (dieses Jahr insgesamt 40!) werden von einer Jury aus Fachleuten des Amts für Umweltschutz sowie weiteren städtischen Ämtern bewertet.

Auf Anregung von Martina de la Rosa vom Stadtplanungsamt haben Carolin Schork und Philip Klein vom Info-Eck der Sozialen Stadt Giebel dieses Jahr die Naturbeobachtungsstelle Rappach zur Teilnahme am Umweltpreis der Stadt Stuttgart angemeldet.

Die Naturbeobachtungsstelle ist als Projekt der ersten Stunde nicht nur ein echtes “Eigengewächs” der TG 3 – Kinder und Jugendliche, sondern hat sich darüber hinaus auch immer mehr zu einem sehr beliebten und bekannten Vorhaben der Sozialen Stadt im Giebel entwickelt.

Mit zahlreichen Aktionen in den letzten Jahren, die nur durch das große Engagement einer Vielzahl von Institutionen und freiwilligen Helfern möglich waren, wurde ein Grundstein dafür gelegt, dass Kindern an der Naturbeobachtungsstelle die Möglichkeit zu naturnahem Spielen und Forschen ermöglicht wird und ihr Interesse für die Natur geweckt wird. Das sah auch die Jury des diesjährigen Umweltpreises so – und zeichnete die Themengruppe 3 der Sozialen Stadt Stuttgart-Giebel für das Projekt der Naturbeobachtungsstelle Rappach mit einer mit € 100,- dotierten Anerkennung aus!

Die offizielle Preisverleihung fand als kleine Feierstunde am Mittwoch, den 17.11.2010 im großen Sitzungssaal des Stuttgarter Rathauses statt; stellvertretend für die Themengruppe 3 und natürlich auch alle weiteren Beteiligten nahmen Martina Kohler und Christian Knauer die Urkunde im Beisein von Carolin Schork, Philip Klein und Martina de la Rosa aus den Händen von Baubürgermeister Matthias Hahn entgegen. Als kleines Dankeschön und Erinnerung an die Naturbeobachtungsstelle
wurde Herrn Hahn im Anschluss eine (noch) leere Apfelsaft-Bügelflasche überreicht – verbunden mit der Einladung, sich diese höchstpersönlich beim Apfelfest im nächsten Jahr befüllen zu lassen.

Beim anschließenden kleinen Stehempfang wurden dann bereits neue Kontakte geknüpft, etwa zum ebenfalls dieses Jahr ausgezeichneten “Förderkreis Stuttgarter Apfelsaft” – neue Kooperationen sind in Zukunft also nicht ausgeschlossen. Die Themengruppe hat auf jeden Fall noch jede Menge Ideen für die Naturbeobachtungsstelle; man kann also darauf gespannt sein, was sich in der Zukunft noch alles am Rappach tut!

Foto (privat): Martina Kohler, Martina de la Rosa, Carolin Schork, Christian Knauer, Philip Klein (v.l.n.r.) bei der Urkundenverleihung

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