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Auf dieser Arbeit liegt ein Segen

Die Sudetendeutsche Landsmannschaft, kurz SL genannt, ist die repräsentative Organisation der Sudetendeutschen Volksgruppe. Organisiert ist sie in Heimat- und Gebietsgliederungen sowie dem Bundesfrauenarbeitskreis, deren Vorsitzende, Bundesfrauenreferentin Gerda Ott, vor kurzem den Monatsnachmittag der Sudetendeutschen Landsmannschaft Weilimdorf besuchte, um die Arbeit der „Frauen in der Sudetendeutschen Landsmannschaft“ vorzustellen.

Die Sudetendeutsche Landsmannschaft, kurz SL genannt, ist die repräsentative Organisation der Sudetendeutschen Volksgruppe. Organisiert ist sie in Heimat- und Gebietsgliederungen sowie dem Bundesfrauenarbeitskreis, deren Vorsitzende, Bundesfrauenreferentin Gerda Ott, vor kurzem den Monatsnachmittag der Sudetendeutschen Landsmannschaft Weilimdorf besuchte, um die Arbeit der „Frauen in der Sudetendeutschen Landsmannschaft“ vorzustellen.

Gerda Ott, die auch als Obfrau der sudetendeutschen Ortsgruppe Bad Cannstatt vorsteht und Mitglied der Bundesversammlung der Sudetendeutschen Landsmannschaft ist, wurde im Jahre 2010 als Nachfolgerin von Wally Richter zur Bundesfrauenreferentin der Sudetendeutschen Landsmannschaft gewählt. Sie ist die 5. Bundesfrauenreferentin in der Geschichte der SL und die erste, die nicht mehr der „Erlebnisgeneration“ angehört, also nicht mehr im Sudetenland geboren wurde. Gerda Ott kam über ihre Vorgängerin im Amt als Ortsobfrau in Bad Cannstatt, Hilde Witopil, zur Landsmannschaft und fand auch über diesen Weg zu ihrem Engagement in der Frauenarbeit bei den Sudetendeutschen.

Die Bundesfrauenreferentin schilderte in ihrem Vortrag ihren Zuhörern im Saal des „Hauses der Begegnung“ in Giebel, ihre zahlreichen Aufgaben, die sie in ihrem Amt zu tätigen hat, die sehr viel persönlichen Einsatz verlangten. So werde in jedem Jahr eine Frauentagung angeboten, bei der mit einem vielseitigen Programm verschiedenste Themen mit Vorträgen behandelt werden. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit, wo sich der Bundesfrauenarbeitskreis der Sudetendeutschen Landsmannschaft einbringt, liege jedoch beim alljährlichen „Sudetendeutschen Tag“, wo die Frauen der SL mit verschiedensten Aktivitäten auf sich aufmerksam machen. So ist es zum einen das traditionelle „Frauenforum“, bei dem auch die „Erklärung der Frauen zum Sudetendeutschen Tag“, mit der politisch ein Akzent gesetzt werden soll, verlesen wird. Zum anderen sind es vor allem aber auch die verschiedenen Standaktionen mit Darbietungen heimatlicher Bräuche, mit denen man ins Gespräch mit den Besuchern des Vertriebenentreffens treten möchte. „Es ist zwar immer viel zu tun. Aber es klappt alles so wunderbar, dass ich mir immer sage, auf dieser Arbeit liegt ein Segen“, so Gerda Ott. Dabei liege ihr besonders am Herzen, die Frauenarbeit bei den Sudetendeutschen weiter fortzuentwickeln. Die stete Zunahme an Kreis-und Ortsobfrauen in jüngster Zeit lassen Gerda Ott jedoch letztendlich zur Überzeugung gelangen, dass eine Sudetendeutsche Landsmannschaft ohne die Frauenarbeit nicht denkbar wäre.

Foto (Heisig): Die Ortsobfrau der SL Weilimdorf, Waltraud Illner (links), bedankt sich bei Bundesfrauenreferentin Gerda Ott (rechts) für Ihren Vortrag.

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