BB160909_abstimmung

Bezirksbeirat verabschiedete verschiedene Anfragen und Anträge an die Stadtverwaltung

Nach der Sommerpause fand sich der Weilimdorfer Bezirksbeirat zu seiner wohl letzten Sitzung in “alter Besetzung” im Sitzungssaal des Bezirksamtes ein, um eine ganze Reihe von Anfragen und Anträgen an die Stadtverwaltung der Landeshauptstadt zu verabschieden – und das in seltener einmütiger Einstimmigkeit, wie man es sich wohl öfters wünschen würde. Denn so gab es nur wenig Diskussionsbedarf. Einheitliche Regelung bei Grabeinfassungen am Neuen Friedhof?_

Das Garten- und Friedhofsamt wird eine Anfrage zur Regelung der Gestaltung von Gräbern auf dem Neuen Friedhof Weilimdorf erhalten, warum in letzter Zeit hier einige Grabreihen mit Einfassungen und andere ohne genehmigt wurden. Derzeit sind verschiedene Grabgestaltungen in den Reihen zu finden. Nun wird das Amt angefragt, ob hier nicht eine einheitliche Regelung, wie sie auf vielen Friedhöfen im Bundesgebiet üblich ist, wenigstens parzellenweise möglich ist. So können die Hinterbliebenen es dann wählen, ob sie die Grabstelle für ihre Verstorbenen in einer Parzelle mit oder ohne Einfassung nehmen. Durch diesen derzeitigen “bunten Mix” bestehe letztlich vielleicht sogar die Gefahr von Klagen, was mit einer einheitlichen Regelung verhindert werden könne.

__Dringend notwendige Sanierung der Toilettenanlagen in der Wolfbuschschule__

Es ist schon ein “altes Klagelied”, der katastrophale Zustand der Weilimdorfer Schulen. Bereits vor einem Jahr hat die SPD-Fraktion im Bezirksbeirat Mittel für die Sanierung der Toilettenanlagen in der Wolfbuschschule beantragt. Gereicht hat es in den Sommerferien 2009 nur für die Sanierung der Parkettböden in den Klassenräumen. 2011 feiert die Wolfbuschschule ihr 75jähriges Bestehen – es ist nun daher aus Sicht des Bezirksbeirates dringend notwendig, die Toilettenanlagen aus der “Gründerzeit” der Schule komplett zu sanieren und in einen zeitgemäßen Zustand zu bringen.

__Neue Straßenlaternen in der Rennstraße__

Am 09. August 2009 berichtete Weilimdorf.de über den etwas seltsamen Standort einer neuen Laterne in der Rennstraße mitten im Gehweg. Anlass für die Fraktion der Freien Wähler, diesen Mißstand bei der Stadtverwaltung nachzufragen, wie eine derartige Lösung genehmigt werden konnte. Joachim Schwarz (GRÜNE) forderte im Nachhinein noch die Stadtverwaltung auf, warum bei den Bogenlampen nicht nur die Leuchtkörper ausgetauscht wurden. Ein komplett neuer Mast wäre theoretisch nicht notwendig gewesen, für den “Normalbürger” sei hier in Zeiten klammer Kassen unnötig Geld ausgegeben worden.

__Bürger Work-Shop zur Umgestaltung des Löwen-Platzes__

Voraussichtlich am 14. Oktober 2009 wird es eine Bürgerbeteiligung zur Ideensammlung zur Löwen-Platz-Umgestaltung im Bezirksamt geben. Im Vorfeld der Veranstaltung wünscht der Bezirksbeirat nun eine Liste an Vorschriften, die bei einer Neugestaltung berücksichtig werden müssen (z.B. Feuergassen, Flächennutzungsmöglichkeiten, Standorte von Versorgungslästen). Auf diesem Wege kann bei der Diskussion mit den Bürgern gleich Klarheit über Notwendigkeiten vermittelt werden, um nicht Ideen zu verfolgen, die am Ende nicht umsetzbar sind. Nur auf diesem Wege sei ein zielgerichtetes Arbeiten beim Workshop möglich.

_Bücherbus für Giebel, Bergheim und Hausen

Aufgeschreckt durch die Berichterstattung der Stuttgarter Nachrichten vom 09. September 2009, in der die Kulturbürgermeisterin mit den Worten “wir müssen die Schließung der Mediothek und die Abschaffung von einem der zwei Bücherbusse vorschlagen” will der Weilimdorfer Bezirksbeirat nun die Sicherstellung des Bücherbusses für Giebel, Bergheim und Hausen erreichen. Die Nutzung des Bücherbusses habe um 20 Prozent zugenommen, die drei Stadtteile würden durch den Wegfall des Bücherbusses einem “Bildungsentzug” unterzogen, was angesichts der Bevölkerungsstruktur fatale Folgen hätte.

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