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Bürgerstiftung Stuttgart begleitet Stadtteile auf ihrem Weg zu Generationenprojekten und -häusern

Ganz oben leben 5 Frauen in einer Wohngemeinschaft. Ein Stock tiefer im Familien- und Nachbarschaftszentrum tummeln sich Kleinkinder mit ihren Müttern und Vätern. Das Initiativenzentrum mit seinen Büroräumen im ersten Stock koordiniert und fördert das Miteinander der Generationen im Haus, stellt Räume für gemeinsame Feste zur Verfügung und bindet Initiativen, Vereine und Bewohner des Stadtteils mit ein. Senioren und junge Pflegebedürftige aus dem Pflegezentrum finden Gesellschaft im Foyer des Hauses. Dort wurde im Mai das Nachbarschaftscafé eröffnet, ein „Markt des Miteinanders“ entsteht. Im Sommer verweilen und feiern alle zusammen unter Kastanienbäumen im Terrassengarten, der für Rollstühle und Kinderwägen derzeit mit Rampen bestückt wird. Das ist der Alltag des Generationenhauses Heslach. Weitere Beispiele – teils mit anderer Konzeption – sind das Generationenhaus West oder das Anna Haag Mehrgenerationenhaus in Bad Cannstatt.

Viele träumen von dieser Art des Zusammenlebens, wissen aber nicht, wie sie es umsetzen können. Die Bürgerstiftung Stuttgart bietet jetzt – unterstützt von der Robert Bosch Stiftung – allen Stuttgarter Stadtteilen Unterstützung an, die Alt-Jung-Initiativen miteinander vernetzen wollen oder ein Generationenhaus planen: Expert/innen aus Stuttgarter Generationenhäusern und Alt-Jung-Einrichtungen geben ihr Wissen und ihre Erfahrungen in Beratungsmodulen weiter. Bis zum Jahresende 2008 sind diese Beratungen kostenlos.

An diesem Wissen kann partizipieren, wer sich ab dem 9. Juni 2008 bei der Bürgerstiftung Stuttgart bewirbt:

Angesprochen sind Stuttgarter Initiativen, Einrichtungen, Organisationen, Vereine oder auch engagierte Bürger/innen, die gerne in ihrem Stadtteil mehr generationenübergreifendes Miteinander bis zum Generationenhaus hätten und erste Schritte gegangen sind.

Die Ausschreibung benennt die Beratungsmodule und die Teilnahmevoraussetzungen. Ein Bewerbungsformular erleichtert die Antragstellung. Auf diesem dokumentieren die Bewerber die Entwicklung und den Stand ihres Vorhabens und entwerfen eine Vision. Einsendeschluss ist der 31. August 2008. Anhand der Einsendungen wird eine Jury aus Alt-Jung-Expert/innen sowie Vertreter/innen der Bürgerstiftung Stuttgart im September bis zu 3 Stadtteile zur Förderung auswählen. Die so ausgewählten Engagierten aus den Stadtteilen werden dann nach Absprache ab Herbst 2008 beraten.

Der Expertenkreis aus den schon bestehenden Generationenhäusern trifft sich regelmäßig auf der Plattform der Bürgerstiftung und entwickelte auch die Beratungsmodule. Diese bestehen derzeit aus Hausbesichtigung, Konzeption, Zukunftswerkstatt, Kooperation, Finanzen, Offener Treff, Leihgroßeltern- und Seniorenprojekte. Zwei Mitarbeiterinnen der Bürgerstiftung betreuen das Projekt und koordinieren die Expert/innentreffen und die Öffentlichkeitsarbeit.

Die Idee des „Mobilen Generationenhauses“ entstand im November 2006 am „Runden Tisch Alt & Jung, Voneinander lernen, miteinander Tun“ – initiiert und organisiert von der Bürgerstiftung in Kooperation mit der Robert-Bosch-Stiftung. Die Bürgerstiftung hatte Stuttgarter Aktive und Ehrenamtliche eingeladen, um Ideen für innovative „Jung & Alt Projekte“ zu entwickeln. Die Ursprungsidee des „Mobilen Generationenhauses“ entstand aus der Überlegung, dass es in einigen Stuttgarter Stadtteilen Generationenhäuser gibt, in anderen keine. Bestehendes Expert/innenwissen und Erfahrungen sollen deshalb für neue Prozesse und Projekte in der Stadt genutzt werden.

Die Ausschreibungsunterlagen können auf der Webseite der Bürgerstiftung (www.buergerstiftung-stuttgart.de, unter Aktuelles) als pdf-Datei heruntergeladen oder per Post angefordert werden. Bei Interesse schreiben Sie bitte unter Angabe Ihrer Kontaktdaten (Adresse, E-Mail, Telefon, Fax) an

Projektbüro Bürgerstiftung

c/o Breuninger Stiftung GmbH

Marion Isabella Kadura

Breitscheidstraße 8

70174 Stuttgart

Telefon 0711/ 72 23 51-18

Fax 0711/ 72 23 51-29

marion.kadura@buergerstiftung-stuttgart.de

Für Fragen steht Ihnen Marion I. Kadura telefonisch montags von

10–13 Uhr unter 07 11/ 72 23 51-18 zur Verfügung.

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