SPDSozialeStadt24112008

Bund-Länder-Programm „Die Soziale Stadt“ am Beispiel des Stadtteils Weilimdorf-Giebel

Zu diesem Thema referierte Frau Martina de la Rosa vor Vertretern der SPD-Ortsvereine aus dem Stuttgarter Norden auf Einladung des SPD-Ortsvereins Giebel-Bergheim-Hausen letzten Montag im „Alten Pfarrhaus“ in Weilimdorf.

Das erste Programm „Die Soziale Stadt“ wurde in Freiberg/Mönchfeld begonnen. Danach schlossen sich die Stadtteile Rot in Zuffenhausen, Fasanenhof in Möhringen gefolgt von den Stadtteilen Giebel in Weilimdorf und dem Hallschlag in Bad Cannstatt, an. Mit dem Start eines weiteren Programms für den Stadtteil Neugereut ist im Frühjahr 2009 zu rechnen, so Martina de la Rosa.

Grundlage für die Aufnahme in das Bund-Länder-Programm sind vorbereitende Untersuchungen über Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf. Auf Antrag der SPD-Gemeinderatsfraktion wurde diese Untersuchung für den Stadtteil Giebel im Jahre 2005 durchgeführt. Nach der erfolgten Aufnahme in das Bund-Länder-Programm wurde für das Stadtteilmanagement das Institut Weeber+Partner im Frühjahr 2007 für zunächst zwei Jahre beauftragt. Mit Hilfe der Stadtteilmanagerinnen Frau Fritz und Frau Schork wurde die Bürgerbeteiligung organisiert und vielfältige Aktivitäten in vier Themengruppen entwickelt. Für investive Maßnahmen stehen derzeit 2 Millionen EUR zur Verfügung. Hiervon wurden bereits für die Sanierung des Spielplatzes Mittenfeldstrasse 165.000 EUR verwendet. Weitere Mittel sind für die Umgestaltung des Ernst-Reuter-Platzes vorgesehen. Bei der Beantragung von Mitteln für nicht-investive Maßnahmen, z.B. für Integration, berufliche Eingliederung, Existenzgründungen, ist das Stadtteilmanagement erster Ansprechpartner.

SPD-Ortsvereinsvorsitzender Wilhelm Ungeheuer bedankte sich im Namen aller Anwesenden für das überaus interessante Referat von Martina de la Rosa und bekräftigte, dass sich die SPD im Bezirksbeirat Weilimdorf für die Verlängerung der erfolgreichen Tätigkeit des Stadtteilmanagements einsetzen werde.

Bild (Eberhard Keller) von links nach rechts: SPD-Stadtrat Robert Thurner, Judith Vowinkel, Martina de la Rosa, Wilhelm Ungeheuer

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