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Bundestagswahlkampf 2009: Ute Kumpf vor Ort in Weilimdorf

In der Reihe „vor Ort“ besuchte Bundestagsabgeordnete Ute Kumpf den Stadtbezirk Weilimdorf. Bildung, Betreuung und Beschäftigung standen dabei im Mittelpunkt. Auftakt war der Besuch im Wohnheim der Diakonie Stetten in der Solitudestr. Im Mittelpunkt der Arbeit dort steht das Ziel, geistig- und mehrfachbehinderten Menschen ein größtmöglichstes Maß an Selbständigkeit zu ermöglichen. „Das Konzept geht auf“, sagte der Leiter des Wohnheims, Gisbert Stöppler: „in absehbarer Zeit können zwei Bewohner in eine eigene Wohnung umziehen“. Ute Kumpf zeigte sich beeindruckt: „hier werde ich gerne mal einen Tag mitarbeiten“ bot sich die Bundestagsabgeordnete an, was von Herrn Stöppler gerne angenommen wurde.

Erfolgreich arbeitet auch der Stadtteilservice Weilimdorf in der Kaiserslauterer Str. Das Angebot wird von den Bürgern gut angenommen, wovon auch die Beschäftigten profitieren. 1 € Job als Chance und Weg zurück ins Berufsleben – das galt auch für die jetzige Einsatzleiterin in Weilimdorf, die bei der neuen Arbeit eine reguläre Anstellung gefunden hat und die Einsätze im Stadtteil koordiniert.

Neugierig war Ute Kumpf über die Fortschritte in der benachbarten „Arabesque“. Dort entsteht aus bürgerschaftlichem Engagement und mit Unterstützung des Bezirksamtes eine zentrale Anlaufstelle für die Pfaffenäcker. Bereits eingezogen ist die ehrenamtlich organisierte Hausaufgabenbetreuung, der die Räume des Stadtteilservices zu eng geworden sind. Ute Kumpf, Sprecherin der Arbeitsgruppe bürgerschaftliches Engagement im Deutschen Bundestag, freut sich über die Bereitschaft vieler Weilimdorfer, sich zu engagieren: „Dass die Rahmenbedingungen für Ehrenamtliche verbessert wurden, hat die SPD durchgesetzt; und es hat sich gelohnt! Ehrenamtliche Tätigkeit darf aber nicht dazu missbraucht werden, kommunale oder staatliche Angebote einzusparen“.

Auch wenn die Einweihung noch aussteht, ist die Kindertagesstätte in der Ludwigshafener Str. bereits voll in Betrieb. 38 Mitarbeiterinnen kümmern sich um 140 Kinder, die die Bundestagsabgeordnete neugierig umschwärmten.

Der Wunsch nach einem „Forum Weilimdorf“ eint viele Weilimdorfer. Der Sprecher der Arbeitgruppe Klaus Rohrberg informierte mit einigen Mitstreitern über die Pläne und Vorstellungen der Zukunftsinitiative. Besonders interessant findet Ute Kumpf die Idee der „Generationenwerkstatt“ zum Austausch zwischen den Generationen und der Weitergabe von Erfahrungen.

Auch die mögliche Verlängerung der Stadtbahn nach Hausen wurde angesprochen. Ute Kumpf versprach, sich weiterhin dafür einzusetzen, dass die vom Bund für den Ausbau der Verkehrsträger bereitgestellten Mittel nicht weiter abgeschmolzen werden. Allerdings wäre auch das Land in der Pflicht, die Gelder für den vorgesehen Zweck zu verwenden.

Zum Abschluss des Tages in Weilimdorf stellte sich Ute Kumpf im Alten Pfarrhaus den Fragen der Bürgerinnen und Bürger. Im Mittelpunkt standen die aktuelle Finanz- und Wirtschafskrise und die Möglichkeiten zu ihrer Bewältigung. „Die Verlängerung des Kurzarbeitergeldes war eine erfolgreiche Maßnahme, um Arbeitslosigkeit wirksam zu verhindern. Und die viel kritisierte Abwrackprämie hat in ihrer Wirkung alle Erwartungen übertroffen“ stellte Ute Kumpf fest. Ein „weiter so“ stehe nicht zur Debatte, aus der Krise müssten auch Lehren gezogen werden. „Ungezügelter Kapitalismus, wie ihn Union und FDP unter dem Deckmäntelchen der Eigenverantwortung propagieren, ist eine Ursache der Krise und kann kein Mittel zu ihrer Lösung sein“ stellte der Ortsvereinsvorsitzende Eberhard Keller fest. Die Bundestagsabgeordnete Ute Kumpf pflichtete dem bei: „nur die SPD nimmt ihre Verantwortung für die Bürger wahr und hat durchgesetzt, dass der Bund für die Hilfen, die den Banken zu gute kommen, auch Einfluss bekommt, um die Rückzahlung des Geldes zu einem späteren Zeitpunkt sichern zu können.“

Foto (privat): Ute Kumpf, MdB (mitte) zu Gast in der Kindertagesstätte Ludwigshafener Straße.

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