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CDU Weilimdorf: Regionalplan des Verbandes der Region Stuttgart vorgestellt

Städte und Gemeinden, schließen sich mehr und mehr zu Verbünden zusammen. So auch die Region Stuttgart, die seit 1974 zunächst in Form des Regionalverbandes Mittlerer Neckar, dann des Regionalverbandes Stuttgart und seit 1994 als Verband der Region Stuttgart, 179 Gemeinden der Landkreise Böblingen, Esslingen, Göppingen, Ludwigsburg und Rems-Murr-Kreis sowie die Landeshauptstadt Stuttgart umfasst. Parlament der Region Stuttgart, ist die Regionalversammlung, aus deren Mitte Regionalrätin Monica Wüllner nach Weilimdorf gekommen war.

Seit 1999 Mitglied der Regionalversammlung des Verbandes der Region Stuttgart, gehört Monica Wüllner der CDU- Fraktion an, die derzeit 29 Mitglieder des insgesamt 91 Mitglieder zählenden Regionalparlaments stellt. Die Regionalrätin gab den Besuchern in der Gaststätte “Muckestüble” in Bergheim zunächst einen historischen Überblick über die Anfänge des Verbandes der Region Stuttgart und klärte über dessen umfangreichen Aufgabenbereich auf. So steht neben der Regionalverkehrsplanung, der regionalen Wirtschaftsförderung und der Landschaftsrahmenplanung, die Regionalplanung an erster Stelle der Pflichtaufgaben des Verbandes. Dabei sorgt der Regionalplan vor allem im Hinblick auf die Beschlüsse von Grünzäsuren, immer wieder für Diskussionsstoff. Doch nach Meinung von Regionalrätin Monica Wüllner gelte es in bestimmten Fällen das Zusammenwachsen von Gemeinden mit Grünzäsuren zu verhindern um Naherholungsgebiete zu erhalten.

Auch in Weilimdorf machte man schon die Erfahrung mit dem Schutz dieser Freiräume, musste man doch die ursprünglich geplante Erweiterung des Stadtteils Hausen aufgeben, nach dem auf dem bereits geplanten Baugebiet “Hausen 3”, eine Grünzäsur durch den Regionalverband Stuttgart ausgewiesen wurde. Doch noch weitere Pflichtaufgaben hat der Verband der Region Stuttgart zu erfüllen, zu denen auch noch Teile der Abfallentsorgung, das regionale Tourismusmarketing und natürlich der regionalbedeutsame öffentliche Personennahverkehr zählt. Letzterer sorgt auch in dem 295 Millionen Euro umfassenden Haushalt des Verbandes der Region Stuttgart mit für den größten Ausgabenposten, verschlingt doch der Verkehrshaushalt allein 276 Millionen Euro. Im Zusammenhang mit der Regionalverkehrsplanung bedauerte die CDU-Politikerin, dass die Regionalversammlung auf die Fahrpreisentwicklung im Verkehrsverbund Stuttgart keinen Einfluss nehmen könne. So hätte sich das Regionalparlament bislang vergeblich für einen Kurzstreckenfahrschein im Bereich des S- Bahnverkehrs eingesetzt. Doch sei man mit der Einrichtung weiterer S- Bahnquerverbindungen in der Region auf einem guten Wege.

Natürlich wurde die Regionalrätin auch auf das derzeit viel diskutierte Projekt “Stuttgart 21” angesprochen, dass Monica Wüllner für Stuttgart und seine Region für unverzichtbar hält. Nicht nur Stuttgart, sondern die gesamte Region, die in Konkurrenz zu Großstadtregionen wie München oder Frankfurt steht, profitiere von den infrastrukturellen Verbesserungen des Nah-, Regional- und Fernverkehrs, die das Projekt “Stuttgart 21” vorsehen. Die Regionalrätin zählte dazu allein die verbesserten Zugverbindungen nach Heilbronn, Ulm und Tübingen auf, mit denen man viele Autofahrer aus der Region für die Schiene gewinnen könne. Dies würden auch 16% der GRÜNEN- Anhänger und -Wähler, die sich für “Stutttgart 21” aussprechen so sehen, so Monica Wüllner abschließend, handelt es sich doch in erster Linie um ein ökologisches Projekt, dass die Lebenssituation in Stuttgart nachhaltig verbessern wird.

Foto (Heisig), v.l.n.r. : der Weilimdorfer CDU- Vorsitzende Dr. Andreas Gentner, Regionalrätin Monica Wüllner und Bezirksbeirat Jochen Lehmann.

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