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Der Knoten ist geplatzt – Hbi feiert endlich den ersten Saisonsieg

(MZ) Fünf Spiele hat es gedauert, bis am letzten Wochenende endlich der Knoten geplatzt ist und die Hbi Weilimdorf/Feuerbach in der Landesliga Staffel 1 im Heimspiel gegen die HSG Hohenlohe endlich den ersten Sieg der Saison 2018/2019 feiern konnte. Vor der Begegnung stand die Truppe von Hbi-Trainer Michael Zimmermann schon etwas unter Druck nach bisher erst zwei Unentschieden und 2:6-Punkten.

So brauchte es auch ein paar Minuten bis man nach einem schnellen 1:3-Rückstand in die Partie fand. Dann war es vor allem Youngster Tim Petschinka der nach einigen unglücklichen Auftritten in den letzten Spielen einen Sahnetag erwischt hatte und seine Farben mit seinen Rückraumkrachern im Spiel hielt wie beim 5:5 in der 9. Minute. In der Abwehr tat man sich mit Sören Vogt, dem Spielertrainer der HSG, aber weiter schwer der mit seinen wuchtigen Würfen die Hbi-Defensive immer wieder vor Probleme stellte. Ein Dreierpack von Kapitän Robin Wegfahrt sorgte dann beim 8:7 in der 13. Minute für die erste Führung des Spiels. Die Gäste kamen dann beim 10:10 Mitte der ersten Hälfte zwar nochmals zum Ausgleich, aber basierend auf einer sehr gut arbeitenden Defensive plus einem gut haltenden Niklas Hoch konnten die Nord-Stuttgarter sich mit einem 6:0-Lauf durch Tore von Tim Petschinka (3x), Colin Rieker (2x) und Robin Wegfahrt bis auf 16:10 in der 26. Spielminute absetzen. Folgerichtig ging die Hbi W/F nach einer starken Schlussphase mit einer verdienten 18:13-Führung in die Kabinen.

Und die Hbi W/F machte so engagiert weiter und konnte sich auch aufgrund einer Überzahlsituation bis zur 35. Minute auf 23:15 weiter absetzen. Dann zeigte man allerdings leider wieder eine Schwächephase, im Angriff blieb man mehr als 10 Minuten ohne eigenen Treffer und hinten fehlte nun auch wieder die letzte Entschlossenheit. Dadurch machte man einen Gegner, der eigentlich schon stehend K.O. war plötzlich wieder stark und holte ihn mit einem 0:5-Lauf beim 23:20 wieder zurück in die Partie. Aber zum Glück konnte man sich aus diesem Wellental wieder selbst befreien, auch bedingt durch die Einwechslung von David Martin der mit gelungenen Kreisanspielen und guten 1:1-Aktionen glänzte. Ein paar wichtige Paraden von Niklas Hoch taten ihr Übriges, so dass man beim 26:21 nach 50 Minuten das Spiel wieder im Griff hatte. Beim 29:24 durch David Martin sechs Minuten vor Schluss war dann bereits eine Vorentscheidung gefallen, auch wenn die Gäste beim 29:26 nochmals verkürzen konnten. Am Ende feierte die Hbi W/F mit 34:29 einen absolut verdienten Heimsieg, der ohne die 10-minütige Torflaute im zweiten Durchgang auch noch deutlicher hätte ausfallen können.

Hbi-Trainer Michael Zimmermann war im Anschluss an die Begegnung sehr erleichtert und zufrieden mit seinen Jungs: „Keine Frage, das war ein ganz wichtiger Sieg heute für uns – wir standen schon etwas unter Druck. Die Torhüter-/Abwehrleistung war heute über weite Teile des Spiels sehr gut, auch wenn das die 29 Gegentore noch nicht ganz widerspiegeln. Im Angriff haben heute, mit Tim Petschinka und David Martin, auch die jungen Spieler Verantwortung übernommen und einen wichtigen Beitrag geleistet. Besonders bei Tim hoffe ich das er jetzt in der Saison angekommen ist und dieses Spiel der erhoffte Knotenlöser für uns war!“ Die Hbi konnte sich mit 4:6-Punkten auf Platz 9 nach vorne arbeiten, in einem jetzt schon wieder sehr eng zusammenliegenden Feld. Beim Blick auf die zum Teil sehr überraschenden Siege der anderen hinten stehenden Teams gegen Spitzenteams war der Sieg im Nachgang doppelt wertvoll.

Herren: Hbi W/F I – HSG Hohenlohe 34:29 (18:13)

Für die Hbi Weilimdorf/Feuerbach spielten:
Im Tor: Niklas Hoch, Benjamin Seeger
Feld: Hannes Diller (3), Jan Diller (1), Cedric Dörr (1/1), Pepe Fritz (1), Rene Fritz, Finn Graykowski, Leon Jungk, David Martin (4), Tim Petschinka (11), Colin Rieker (4), Thomas Rinklef, Robin Wegfahrt (9/3)
Auf der Bank: Jörg Eisenhardt, Michael Zimmermann, Yannik Eberts, Sina Hascher

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