felderrundfahr2008

Felderrundfahrt fand großen Anklang bei der Weilimdorfer Bevölkerung

“Hoch auf dem gelben Wagen, saß ich beim Schwager vorn….” lustig heute die PS der drei Traktoren auf der diesjährigen Felderrundfahrt der Weilimdorfer Landwirte vor sich hinknatterten, um die rund 80 WeilimdorferInnen quer über die Fluren zu kutschieren und einen Ein- wie Ausblick auf Weilimdorfs grün-gelb-braune Felder zu geben. Neben Privatpersonen waren auch eine ganze Reihe an Bezirksbeiräten und Gemeinderäten mit auf den Anhängern. Schrecksekunde für die Zuhörer auf den Wagen gleich an den Obstbäumen an der ehemaligen Ausfallstraße “Ditzinger Straße”: Chris Hörnle zeigte und erläuterte an einem Apfelbaum die Verbreitung des gefährlichen “Feuerbrands”, der Obstgehölze seit 1981 im Württembergischen von außen nach innen zerfressen kann. Besitzer betroffener Bäume sollten diese durch ein Bakterium sterbenden Äste großzügig abschneiden und anschließend keinesfalls kompostieren sondern verbrennen. Nur auf diesem Wege kann man dieser Problematik Herr werden. Spaziergänger sind ebenfalls aufgefordert, befallene Obstgehölze den Bauern oder dem Amt für Liegenschaften zu melden, um die Ausbreitung des Bakteriums zu verhindern.

Bei der weiteren Fahrt zeigten sich Weilimdorfs Landwirte überwiegend positiv eingestellt zum Wachstum auf ihren Feldern. Getreide, Mais, Rüben und Obst gedeien heuer ausgesprochen gut und liegen nur gering hinter den Erwartungen zurück. Enttäuschend seien nur die Ausfälle bei einigen Obstgehölzen, die durch den starken Frost Ende März in der Blütezeit überrascht wurden und somit deutlich weniger Früchte tragen als sonst. Von massiven Ernteausfällen heuer wird aber nicht gesprochen, zumal Weilimdorf in diesem Jahr von Unwettern mit Sturm und Hagel bislang verschont wurde.

Nach der Verwüstungen eines Maisfeldes im vergangenen Sommer in der Steinröhre bei Hausen durch Jugendliche erwarten die Bauern Weilimdorfs nun Unterstützung durch das Polizeirevier und den Feldschutz, um die Jugendlichen von abermaligem Vandalismus an Nutzpflangen abzuhalten. Immerhin entstand durch die Zerstörung der Maispflanzen in 2007 ein Schaden von rund 350 Euro. Das klingt zwar nach “nicht viel”, doch wenn dieser Vandalismus sich nun jedes Jahr wiederholt, muss dies als existenzgefährdend angesehen werden.

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