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Gospelchors „the sweet 60s“ singt in der Stephanuskirche

Gerne folgte der Gospelchors „the sweet 60s“ der Einladung von Marion Goß, Geschäftsführerin vom Haus der Begegnung, in den Giebel. Goß lernte den Chor um Charles B. Logan, bei einem privaten Urlaub im Jahr 2012 kennen – und vor allem singen hören durfte.

Gerne folgte der Gospelchors „the sweet 60s“ der Einladung von Marion Goß, Geschäftsführerin vom Haus der Begegnung, in den Giebel. Goß lernte den Chor um Charles B. Logan, bei einem privaten Urlaub im Jahr 2012 kennen – und vor allem singen hören durfte.

Nach diesem Konzert entstand dann der Kontakt zwischen den „the sweet 60s“ und Marion Goß, die voller Begeisterung Charles B. Logan und seinen wunderbaren Chor nach Stuttgart-Giebel einlud: Am Sonntag 18. Sept. 2016, 16:00 Uhr gastiert der Gospelchor „the sweet 60s“ aus Landsberg am Lech zum zweiten Mal nach 2013 in der Stephanus Kirche in Stuttgart-Giebel. Nach dem Konzert wird vom Team um Marion Goß ein gemeinsames Abendessen im Haus der Begegnung für den Chor sowie auch für die Besucher serviert.

Unter den Gospelchören ist der Name „the sweet 60s“ Programm und eine Besonderheit. Wer Chormitglied werden will, muss mindestens das 60. Lebensjahr erreicht haben. Das älteste Mitglied zählt stolze 88 Jahre. Trotz ihres Alters sind alle Chormitglieder im Herzen jung geblieben und zeigen dies in ihren mitreißenden Songs.

Chorleiter Charles B. Logan zum Thema „Alter“: „Erst das Gefühl von Wertlosigkeit und Ausgrenzung macht die Herzen der Menschen alt. Deshalb singen, jubeln und tanzen wir, vergessen dabei aber das Danken nicht.“ In zahlreichen Konzerten, von Garmisch Partenkirchen bis Stuttgart, konnte der Chor die Zuhörer mit seiner stimmgewaltigen Überzeugungskraft, gepaart mit reicher Lebenserfahrung überzeugen.

Das Chor-Repertoire umfasst sowohl populäre Gospels und Spirituals, als auch weniger bekannte Songs. Sie erzählen keine alltäglichen Geschichten, sondern basieren auf anspruchsvollen Texten, die oft in Situationen unmenschlicher Sklaverei vor über 400 Jahren entstanden sind. Dabei geht es stets um den Kampf für Freiheit und Frieden, um Liebe, Dankbarkeit und unerschütterlichen Glauben. „the sweet 60s“ möchten mit dieser zeitlosen Musik, die gerade in der heutigen Zeit wieder an Bedeutung gewinnt, Zeichen setzen und eine Botschaft senden, die zum Nachdenken anregt.

Der künstlerische Chorleiter des Gospelchors „the sweet 60s“, Charles B. Logan, wuchs in einer großen New Yorker Musikerfamilie auf. Bei ihren Treffen sangen sie immer die alten Spirituals und Gospels, die sie an lang vergangene schwere Zeiten erinnerten. Der kleine Charles bekam dadurch das Gospelfeeling bereits in die Wiege gelegt. Mit acht Jahren sang er 1965 das erste Mal vor Publikum. Seine Mom ermahnte ihn; „Es reicht nicht gut zu sein, du musst besser sein als alle anderen. Später besuchte er die Catholik Universität of Amerika in Washington und beendete sie mit dem „Bachelor oft Arts“, der klassischen Ausbildung zum Operntenor. Danach wandte sich Charles B. Logan seiner Liebe, dem Musical, zu.

Nach Deutschland kam er das erste Mal 1986, als er Engagement für „Porgy and Bess“ am Theater des Westens in Berlin bekam. Es folgten Rollen wie „John“ aus Miss Saigon“ in Stuttgart, „Rocky“ aus der „Rocky Horror Picture Show“ und „Jesus“ in „Jesus Chris Superstar“ in Frankfurt/Oder.

Nach Rückkehr in die USA arbeitete er als Filmschauspieler und Musiklehrer und Musikdozent, leitete Chöre an verschiedenen High-Schools sowie den Florida Multi-Cultural-Chor in Fort Lauderdale. 2001 kehrte er mit seiner deutschen Frau und den Kindern wieder nach Deutschland zurück. Hier arbeitete er an zahlreichen Objekten und gründete 2008 den Gospelchor „the sweet 60s“ zunächst mit 18 Mitgliedern. Heute zählt der Chor über 50 Sängerinnen und Sänger.

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