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HBI: Der großer Coup wollte nicht gelingen

Viel änderte sich bei der Hbi Weilimdorf/Feuerbach durch den Sieg gegen den TV Pflugfelden nicht. Doch der Stimmung tat dieser Erfolg gut, auch wenn es an dieser nie mangelte. Die Woche über trainierte man wieder hart, um gegen den nächsten Kontrahenten die Leistung von letzter Woche erneut abzurufen. Mit dem TV Oppenweiler II musste man sich auswärts gegen eine Mannschaft beweisen, die diese Saison doch ein wenig hinter ihren Erwartungen zurück geblieben ist. Die Hbi witterte so ihre Chance, um als Außenseiter den ein oder anderen Punkt mit nach Hause zu entführen. Es ist in dieser Saison nichts Neues, dass die Hbi gerne mal in einer Phase des Spieles Schwächen zeigt und diese meist einen Punktgewinn verwehren, doch so drastisch wie zu Beginn der ersten Hälfte gegen Oppenweiler, war es wohl noch nie. Nicht nur, dass man den Start total verschlafen hatte, man wurde förmlich demontiert. Bei der Hbi lief nichts zusammen und die Heimmannschaft aus Oppenweiler bedankte sich hierfür. Unglaubliche elf Tore wurden in Folge zugelassen. Der Spielstand von 12:1 verhieß für die Hbi nichts Gutes. Doch nach 10 Minuten Spielzeit fing man sich und war nicht nur anwesend, sondern nahm aktiv am Spiel teil. Die Konsequenz für die Hbi, waren sieben Tore hintereinander und mit 12:8 sah der Zwischenstand auch schon versöhnlicher aus. Doch im weiterem Verlauf normalisierte sich die Partie. Bis zur Halbzeit änderte sich nichts entscheidendes am Vorsprung der Gastgeber. Der Hbi sah man an, dass sie den verpassten ersten zehn Minuten nachtrauerten, denn der Halbzeitstand von 17:12 verdeutlicht, dass es auch ganz anders hätte stehen können.

Für den zweiten Durchgang nahm sie dementsprechend viel vor. Man wollte auf Unachtsamkeiten Oppenweilers warten, um dann mit schnellen Angriffskonzeptionen die Wende herbeizuführen. Anfangs klappte dies auch sehr gut, die Hbi kam auf zwei Tore heran, doch die erhoffte Wende blieb leider aus. Zwar überzeugte die gute Offensive mit Sören Naujoks, Per Laukemann und Max Wildenmann, doch die Defensive offenbarte Defizite. Viel zu einfach gelang es den Hausherren zum Abschluss und meist auch zum Torerfolg zu kommen. So gelang es Oppenweiler den Vorsprung erneut zu vergrößern. Der erhoffte Einbruch blieb aus Sicht der Hbi aus, somit gelang es den Stuttgartern nicht, das Spiel an sich zu reißen. Auch der Neuzugang Sören Wolf, der auch im zweiten Spiel für die Hbi eine sehr ansprechende Leistung zeigte, konnte nicht verhindern, dass Oppenweiler zwischenzeitlich mit 34 zu 25 führte. Gegen Ende dieser Partie, versuchte man die Niederlage im vernünftigen Rahmen zu halten, denn abzuwenden war sie gegen enorm kampfstarke Oppenweiler nicht mehr. Der Endstand von 38 zu 30 spiegelt den Verlauf der Partie nur bedingt wider, denn wäre die Hbi konsequenter gewesen, wäre hier zumindest ein Punkt möglich gewesen, doch auf Grund der katastrophalen Anfangsphase, geht das Ergebnis in Ordnung.

Bereits nächste Woche muss sich die Hbi Weilimdorf/Feuerbach erneut auswärts beweisen. Der Gegner wird dann der TGV 1823 Eintracht Beilstein sein, der im Moment im gesicherten Mittelfeld steht. Die Hbi hingegen befindet sich weiterhin am Tabellenende der Landesliga und hofft auf den ersten Auswärtssieg der Saison. Ist man in der Lage diese „Black-out“ Situationen zu vermeiden, ist es sehr gut möglich, dass die Hbi erneut punkten kann. Hilfreich wären diese Punkte im Abstiegskampf allemal.

Es spielten:

Tor. Peter Rollmann, Florent Stephan, Nicolai Schmitt

Feld: Sören Wolf (4), Sören Naujoks (8/4 Siebebmeter), Gideon Kull (2), Max Wildenmann (5), Marc H’lawatscheck (2), Fabian Brosi, Urs Wetzel (2), Steffen Heise (1), Jannik Weltner und Per Laukemann (6).

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