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HBI: Tiefpunkt erreicht

Die Hbi Weilimdorf/Feuerbach ist um ihre Situation sicher nicht zu beneiden, doch kann man die Schuld am Tabellenplatz auch niemand anderem als der Mannschaft selbst zuschreiben. Dieser ist weiterhin unverändert und stellt auch gleichzeitig das größte Problem für die Nord-Stuttgarter dar. Als Schlusslicht würde man dort am Ende der Saison als direkter Absteiger feststehen. Dies zu verhindern ist das einzige Ziel der Hbi. Wirklich geschickt stellte man sich bei diesem Unterfangen in der Vergangenheit nicht an. Magere zwei Punkte sammelte man in der vorangeschrittenen Saison. Besonders wichtig sind vor allem die Spiele gegen direkte Abstiegskontrahenten. Mit der SG BBM Bietigheim 3 hatte man genau so einen Gegner vor sich. Sollte man nicht in der Lage sein, dieses Spiel zu gewinnen, würde der Klassenerhalt in beinahe unereichbare Ferne rücken.

Bietigheim präsentiere sich vor heimischen Publikum gleich angriffsfreudig. Die ersten drei Angriffe wurden gleich erfolgreich abgeschlossen. Die Hbi hingegen tat sich sehr schwer in der Offensive. Doch nach fünf Minuten erzielte auch die Hbi ihren ersten Treffer, der Spielstand von 3:1 ließ noch alles offen. In der Folgezeit gelang dem Angriff rein gar nichts, die Konsequenz war ein sich vergrößernder Rückstand. Erst beim Stand von 7:1 erzielte man nach rund 13 Minuten Spielzeit das zweite Tor. Diese Ausbeute war unterirdisch und man durfte sich eigentlich bei Bietigheim bedanken, dass die diese Torflaute nicht noch deutlicher ausnutzten. Nach rund 15 Minuten normalisierte sich das Geschehen auf dem Feld und die Hbi kam immer besser ins Spiel. Ärgerlich, wenn man bedenkt, dass man nun wieder einem Rückstand hinterher laufen durfte. Durch gute Moral und eine starke Abwehr kämpfte man sich bis zur Halbzeit auf 12:10 heran. Insbesondere die letzten fünf Minuten des ersten Durchgangs standen ganz im Zeichen der Hbi. Diesen Schwung müsse man nun unter allen Umständen in die zweite Halbzeit mitnehmen, dann wären bei diese Spiel zwei Punkte drin.

Nach dem Seitenwechsel war es jedoch wieder die Heimmannschaft, die den ersten Treffer verbuchen konnte. Die Hbi war ihrerseits nicht in der Lage das Tempo des ersten Durchgangs aufrecht zu erhalten und geriet wieder deutlicher in Rückstand. Nach dem 20:14 sah man sich wiedereinmal in der ungeliebten Situation, ein Spiel aus der Hand zu geben. Noch bitterer wird dies durch die Tatsache, dass Bietigheim zwar engagierter spielte, doch drückend überlegen waren sie nicht. Die Hbi hingegen produzierte im Abschluss katastrophale Fehlwürfe. Ob im Gegenstoß oder aus dem normalen Spiel, frei vor dem Tor muss der Ball hinein. Da dies nicht gelang, war man auch beim Abwehrverhalten verunsichert. Immer wieder ließ man einfache Tore zu. Die Hbi verkürzte zwar den Abstand beim Spielstand von 26:22 noch einmal auf vier Treffer, doch war man nicht in der Lage aufzuschließen. Somit endet das Spiel gegen Bietigheim mit einem enttäuschenden 30:26.

Die Hbi Weilimdorf/Feuerbach kann sich nun zwar rein rechnerisch bei neun verbleibenden Spielen den Klassenerhalt noch sichern, doch in der Realität sieht es sehr viel düsterer aus. Das Restprogramm birgt noch den einen oder anderen Verein aus der oberen Tabellenhälfte. Resignieren werden die Spieler und Trainer der Hbi sicher nicht. Es gebührt die Fairness, dass man in jedem Spiel alles gibt und mit ein wenig mehr Konzentration und Kontinuität ist die Hbi durchaus in der Lage, einen versöhnlichen Abschluss in der Landesliga zu finden.

Es spielten:

Tor: Nicolai Schmitt, Peter Rollmann

Feld: Tim Hettich (2), Sebastian Buchfink (2), Marc H’lawatscheck (2), Jannik Weltner, Gideon Kull (6/2 Siebenmeter), Steffen Heise (1), Urs Wetzel (2), Per Laukemann (5). Fabian Brosi (1), Sören Naujoks (3), Max Wildenmann (2) und Ralf Binder.

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