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Hbi Weilimdorf/Feuerbach bleibt der Landesliga erhalten

Vor dem Spiel gegen die SG Abstatt/Untergruppenbach war die Anspannung den Spielern der Hbi Weilimdorf/Feuerbach anzusehen. Nur noch ein Sieg und man würde endlich am Saisonziel angekommen sein. Der Klassenerhalt in der Landesliga war von Anfang an das erklärte Ziel der Mannschaft. Dieses Ziel zu erreichen, stellte sich allerdings als schwieriger heraus als angenommen, denn immerhin würde durch die Auflösung der Verbandsliga gleich fünf Mannschaften der Abstieg drohen. Die Hbi wollte so früh wie irgendwie möglich den Sack zumachen und somit den Abstieg verhindern. Ein langer Weg, der heute mit einem Sieg gegen den SG Abstatt/Untergruppenbach zu Ende gehen kann. Darüber hinaus bestritt die Hbi auch ihr letztes Heimspiel der Saison und man wollte den Zuschauern in der gut besuchten Halle ein prickelndes und spannendes Handballspiel bieten. Vor dem Spiel war man sich jedoch noch nicht so sicher, ob die Nord-Stuttgarter siegreich vom Platz gehen dürfen, denn man hatte gleich drei Spieler, die verletzungsbedingt oder aus beruflichen Gründen nicht ins Geschehen eingreifen konnten. Um den Kader aufzufüllen bediente man sich wiedereinmal bei der eigenen A-Jugend, die mit Markus Gref, Gideon Kull und Marc H’Lawatschek gleich drei Spieler stellten. Dieser Schritt stellte sich mehrmals in der Saison als Glücksgriff heraus, denn die jungen Spieler überzeugten bei ihren Auftritten stets und auch heute wollten sie den „alten Herren“ zeigen was junges Blut so kann. Mit Dirk Heckemeier und Björn Distelhorst lief zudem geballte Erfahrung mit aufs Spielfeld, die die beiden in letzter Zeit hauptsächlich in der zweiten Mannschaft unter Beweis stellten. Diese schlagkräftige Truppe sollte nun für den Klassenerhalt sorgen.

Den besseren Start in die Partie gelang der SG Abstatt/Untergruppenbach, die schnell mit zwei Toren in Führung gehen konnte, aber zwei Tore sind im Handballsport kein Vorsprung auf dem man sich ausruhen kann. Man hatte das Gefühl die Hbi müsse erst warmlaufen und nach 15 Minuten konnte das Spiel erstmals ausgeglichen werden. Ab diesem Zeitpunkt riss man das Spiel an sich und konnte mit immer wiederkehrenden Gegenstoßtoren dem Gegner den Schneid abkaufen. Nach rund 20 Minuten führte die Hbi mit vier Treffern und auch danach überzeugten die Nord-Stuttgarter. Die Abwehr stand auch ohne ihren Abwehrchef Sebastian Buchfink, der leider verhindert war, souverän und im Angriff konnten Sebastian Zeise und Per Laukemann ihre Offensivstärke ausspielen. Zum Halbzeitpfiff stand es bereits 17 zu 11 für die Hbi und für den zweiten Durchgang nahm man sich nichts geringeres vor, als dem Gegner nicht den Hauch einer Chance zulassen, dieses Spiel noch zu drehen.

Tatsächlich gelang es der Hbi, an das gute Ergebnis aus der ersten Hälfte anzuschließen und man baute den Vorsprung weiter aus. Aus der Sechstoreführung wurden Mitte der zweiten Spielzeit sogar zwölf Tore. Dies lag sowohl an der konsequenten Chancenverwertung, als auch an der guten Abwehr der Hbi, die kaum eine Tormöglichkeit zuließ. Die letzten Minuten des Spiel wurden von den Spielern noch einmal in vollen Zügen genossen, denn mit dem Sieg hat man nun die Gewissheit auch nächstes Jahr wieder in der Landesliga spielen zu dürfen. Die verbleibenden drei Saisonspiele können nun etwas entspannter angegangen werden, was aber nicht heißt, dass die Hbi nun kein Handball mehr spielt. Es wird bis zur letzten Minute gekämpft. Das Endergebnis von 33 zu 22 wurde von allen Beteiligten nur noch am Rand zur Kenntnis genommen, viel zu groß war die Freude über den Klassenerhalt.

Somit geht ein sehr wichtiges Handballspiel für die Hbi Weilimdorf/Feuerbach positiv zu Ende. Diese, doch etwas zusammengewürfelte, Truppe stellte sich als eine Mannschaft dem Gegner und überzeugte so viele Zuschauer, die das letzte Heimspiel der Saison mitverfolgten. Die Hbi steht nun gefestigt auf dem fünften Tabellenplatz. Nächste Woche geht es auswärts gegen den die SG Degmarn-Oedheim und dort zählt selbstverständlich nur ein Sieg, denn immerhin sitzt Degmarn auf dem sechsten Tabellenplatz der Hbi direkt im Nacken. Man darf sich auf ein energiegeladenes Handballspiel freuen.

Es spielten:

Tor: Florent Stephan, Nicolai Schmitt.

Feld: Max Wildemann (2), Per Laukemann (5), Andreas Fischer (1), Thomas Weber (3), Sebastian Zeise (7/3), Uwe Bauder (5), Christoph Staiger (3), Björn Distelhorst (3), Dirk Heckemeier (2), Gideon Kull, Markus Gref und Marc H’Lawatschek (2).

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