hbi_logo_blue2007

Hbi Weilimdorf / Feuerbach – das Wunder blieb aus

Manchmal hat man eine Aufgabe vor sich, die unlösbar scheint und dennoch sollte man das Beste daraus machen. In ungefähr so einer Situation befanden sich die wackeren Spieler der Hbi Weilimdorf/Feuerbach. Der nächste Gegner der Landesliga Saison war heute der SV Kornwestheim 2, der mit neun Siegen in neun Spielen die Tabelle unangefochten anführt. Das bei so einem übermächtigen Gegner für die gegen den Abstieg spielenden Nord-Stuttgarter nicht viel zu holen sein würde, war allen Beteiligten bereits vor Anpfiff klar, dennoch wollte man die Chance nutzen um ein wenig am eigenen Spiel zu arbeiten und sich vielleicht den ein oder anderen Trick abzuschauen. Auf jeden Fall wollte man sich nicht überrollen lassen, sondern auch im Rahmen der Möglichkeiten dagegen halten. Den besseren Start in die Partie hatten, wie war es auch anders zu vermuten, die Gäste aus Kornwestheim. In der neu sortierten Abwehr der Hbi kam es immer wieder zu kleinen Unaufmerksamkeiten, die sofort bestraft wurden. Wobei ganz klar zu sagen ist, dass die sehr präzisen und starken Würfe meist kaum eine Abwehrchance boten. Dennoch gelang es der Hbi halbwegs Anschluss an die stark überlegenen Kornwestheimer zu halten. Grund hierfür war das engagierte Angriffsspiel. Gelungene Kombinationen führten so immer wieder zum Torerfolg. Mitte der ersten Hälfte zogen die Gäste das Tempo an und vergrößerten den Abstand auf die Hbi drastisch. Zur Halbzeit lag man mit 10 zu 22 zurück. Dieses Ergebnis mag sehr deutlich sein, doch spiegelt es deutlich den Klassenunterschied wider. Unzufrieden waren die Spieler der Hbi jedoch nicht. Es war deutlich, dass man in der Abwehr wenig Chancen hat, jedoch im Angriff durchaus in der Lage ist, das ein oder andere Tor zu erzielen.

Die zweite Hälfte führte das fort, was bereits in der ersten begonnen wurde. Man sah motivierte Kornwestheimer gegen eine Hbi, die trotz allem Spaß am Spiel hatte. Da das Ergebnis nur zweitrangig war, konzentrierte man sich darauf, den Fans auf der Tribüne ein ansehnliches Handballspiel zu bieten. Überdurchschnittlich stark präsentierte sich Marco Lindwedel, der durch gutes Abwehrverhalten und geschicktes Spiel am Kreis immer wieder positiv auffiel. Auch Gideon Kull wusste herauszustechen und überzeugte auf der Mittelposition gegen eine Kornwestheimer Abwehr, die hauptsächlich dadurch glänzte, dass man eroberte Bälle in blitzschnelle Konter verwandelte. Die Führung der Gäste pendelte sich auf rund 17 Tore ein. Man wusste, dass nichts mehr anbrennen würde und so spielte man die Partie gemütlich zu Ende. Somit verliert die Hbi Weilimdorf/Feuerbach mit 24 zu 43 gegen den TV Kornwestheim. Nach dem Spiel sah man trotz der hohen Niederlage fast nur fröhliche Gesichter denn man wusste, dass man sich anständig präsentiert hatte. Die Gewissheit, dass in dieser Saison keine Mannschaft in der Lage sein wird Kornwestheim zu stoppen, hatte die Hbi schon vor dem Spiel.

Nun möchte sich Trainer Ralph Dittrich und die gesamte Mannschaft auf das Spiel gegen den TSV Asperg konzentrieren, denn dieses muss unbedingt gewonnen werden. Nutzt man diese Chance auch nicht, dann ist man richtig tief im Tabellenkeller angekommen. Dies will man mit allen Mitteln verhindern. Spannend wird es auf alle Fälle.

Es spielten:

Tor: Nicolai Schmitt, Jörg Reinhardt

Feld: Ralf Preissing (2), Christoph Staiger (4/1 Siebenmeter), Marco Lindwedel (3), Steffen Heise, Björn Distelhorst (6), Gideon Kull (4), Christoph Straub, Steffen Schweizer (3) und Timo Weltner (2).

Ähnliche Beiträge

hbi-herren-1

HBI Herren 1: Gelungener Saisonauftakt

(JD) Zum ersten Saisonspiel erwarteten die Herren 1 der Hbi Weilimdorf/Feuerbach die HSG Böblingen/Sindelfingen 2 in der heimischen Hugo-Kunzi Halle. 

hbi_20201017_hsku_herrenberg_vs_weibliche_b_jugend_fackel_ab_ins_tor

Herrenberg chancenlos gegen die Hbi

(GH/SG/JD) Die weibliche B1-Jugend der Hbi Weilimdorf/Feuerbach fuhr letzten Samstag zu ihrem ersten Auswärtsspiel nach Herrenberg zur SG H2Ku Herrenberg. Mit dabei die Trainer Hannes und Jan Diller und einige