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Hbi Weilimdorf/Feuerbach: Der Weg ist das Ziel!

Die Hbi Weilimdorf/Feuerbach hatte in letzter Zeit mit vielen Problemen zu kämpfen. Eines war, dass man grundsätzlich zu wenig Spieler hatte und so immer wieder auf die Unterstützung der eigenen A-Jugend angewiesen war. Bereits letzte Woche zeichnete sich ab, was sich beim heutigen Auswärtsspiel gegen die SG Ludwigsburg-Eglosheim fortsetzte. Trainer Ralph Dittrich traf vor der Halle auf unglaubliche 20 Spieler, die erschienen waren. Diese Zahl birgt aber auch ein Problem, denn schließlich dürfen nur 14 Spieler eingesetzt werden. Viele Spieler haben einen Trainingsrückstand aufzuholen, daher war die Entscheidung zwar nicht einfach, jedoch für alle verständlich, dass nur die Spieler zum Zug kommen, die sich regelmäßig im Training engagieren. Mit dieser prall gefüllten Reservebank wollte man auch dem Gegner zeigen, dass sich die Hbi immer weiter entwickelt und nun endlich bereit ist, die nötigen Punkte gegen den Abstieg zu sammeln. Aber auch die Heimmannschaft aus Ludwigsburg wollte selbstverständlich weiter Punkte auf ihr Konto buchen, um im oberen Drittel der Tabelle zu bleiben.

Die ersten zehn Minuten des Spiels verliefen im großen und ganzen ereignislos. Es fielen nur drei Tore und diese auch nur für die SG. Erst nach zwölf Minuten gelang der Hbi das erste Tor. Dies jedoch als Fehlstart zu deuten wäre ein Fehler, denn nachdem der Knoten geplatzt war, gelang der Hbi nun sehr viel mehr im Offensivspiel. Die Partie war nach rund 15 Minuten in vollem Gange und mehr als ausgeglichen. Auf der einen Seite versuchte die Hbi den drei Tore Rückstand aufzuholen und auf der anderen Seite gab die SG Ludwigsburg alles daran, die Hbi nicht wieder ins Spiel kommen zulassen. Erst fünf Minuten vor dem Halbzeitpfiff, schaffte es die Hbi durch sehr gute Abwehrarbeit und der nötigen Konsequenz im Angriff das Ergebnis zu drehen. Sagenhafte fünf Tore in Folge sorgten dafür, dass die Hbi zur Halbzeit mit 10 zu 9 vorne lag. Vor allem Björn Diestelhorst konnte durch sein Zug zum Tor immer wieder für gelungene Offensivaktionen überzeugen.

Der Beginn der zweiten Hälfte ist für die Hbi immer die gefährlichste Phase in einem Spiel, denn in den ersten fünf bis zehn Minuten hat man in der Vergangenheit oft genug den Wiederanpfiff verschlafen und so einen möglichen Punktgewinn versäumt. Doch diesmal wollte man es besser machen. Die Hbi konnte stets ihre ein Tore Führung verteidigen, doch das Ausbauen dieses hauchdünnen Vorsprungs gelang leider nicht. Aber auch die SG Ludwigsburg-Eglosheim war nicht in der Lage, der Hbi davon zuziehen. Dies lag unter anderem auch an dem sehr stark spielenden Sebastian Buchfink, der nicht nur in der Innenverteidigung seinen Mann stand, sondern auch sehr gute fünf von sechs Siebenmeterwürfen verwandelte. Wäre die Hbi in der Lage gewesen dieses hohe Niveau für die restliche zweite Hälfte durchzuhalten, dann wäre ein Punktgewinn sicherlich nicht mehr zu nehmen gewesen. Doch in den letzten sieben Minuten des Spieles musste man einsehen, dass konditionell überlegenen Ludwigsburger immer stärker aufspielten und es somit schafften, in Führung zu gehen. Diese baute man in den letzten Sekunden weiter auf vier Tore aus. Somit verliert die Hbi Weilimdorf/Feuerbach mit 23 zu 27 gegen die SG Ludwigsburg-Eglosheim.

Am Ende des Tages war man sich einig, ein Punktgewinn wäre auf jeden Fall möglich gewesen und auch durchaus verdient. Doch erfahrene Ludwigsburger konnten durch einen Schlusssprint das Ruder herumreißen und so die begehrten zwei Punkte sichern. Allerdings hat man bei der Hbi die Gewissheit, dass es weiter Berg auf geht und somit bald mit mit weiteren Punkten zu rechnen ist. Nächste Woche trifft man auf den ungeschlagenen Tabellenführer aus Kornwestheim und mit einer großen Portion Glück, wird man dem Aufstiegskandidaten womöglich einen oder zwei Punkte abluchsen können.

Es spielten:

Tor: Florent Stephan, Jörg Reinhardt

Feld: Christoph Staiger (2), Sebastian Buchfink (5/5 Siebenmeter), Marco Lindwedel (4), Steffen Heise, Björn Diestelhorst (6), Gideon Kull (1), Christoph Straub, Thomas Weber (1), Jannik Weltner, Robin Grob, Steffen Schweizer und Boris Petschinka.

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