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Hbi Weilimdorf/Feuerbach feiert ersten Saisonsieg in Schwäbisch Hall

Wie ein erstklassiger Saisonstart in der Landesliga aussehen sollte, weiß jeder, wie das Gegenteil aussieht konnte man an der Hbi Weilimdorf/Feuerbach sehen. Zwei Spiele und zwei Niederlagen, diese ernüchternde Bilanz hatte man vor dem dritten Spieltag vorzuweisen. Aber auch der heutige Gegner, die TSG Schwäbisch Hall, konnte in dieser Saison noch keinen Punkt holen. Somit sollte diese Partie richtungsweisend für beide Mannschaften werden. Wer gewinnt, verschafft sich erst einmal ein wenig Luft, dem Verlierer hingegen verschlägt es in der jungen Saison noch weiter in den Tabellenkeller. Erstmals in dieser Saison konnten wieder drei A-Jugendliche mit auflaufen. Dieser Schachzug von Trainer Ralph Diettrich erwies sich bereits letztes Jahr als äußerst geschickt und erfolgreich. Zugleich stellte dieses Zusammentreffen das letzte Spiel von Andreas Fischer für die Hbi da, der die Mannschaft aus beruflichen Gründen verlassen muss, aber hoffentlich das ein oder andere Mal wieder in der Halle zum Training vorbei schaut. Alle Augen sollten heute wiedereinmal auf den Angriff der Hbi gerichtet sein, denn dieser war in den ersten beiden Partien ganz klar das Sorgenkind der Handballer. Man hatte sich viel vorgenommen und man war auch bereit es in die Tat umzusetzen.

Tatsächlich fing die Hbi an wie die Feuerwehr. Gegen etwas überrascht wirkende Schwäbisch Haller, legte man einen Bilderbuch Start hin. Nach rund zehn Minuten Spielzeit stand es 8:2 für die Nord-Stuttgarter. Man kontrollierte das Spiel sowohl im Angriff als auch in der Verteidigung. Spielzüge wurden schön durchgeführt und die daraus entstandenen Lücken wurden rigoros genutzt. Diese Effizienz hätte man sich in den letzten Spielen auch gewünscht. Die Mannschaft aus Schwäbisch Hall fing sich zwar Mitte der ersten Hälfte und bot nun der Hbi mehr Widerstand, doch konnten sie eine deutliche Führung nicht verhindern. Zur Halbzeit stand es 18:7 für die Hbi. Mit diesem Zwischenstand hatte niemand gerechnet und dementsprechend glücklich und zufrieden ging man in die Kabine. Die Ansage für die zweite Hälfte war auch schnell gemacht. So weiter spielen, wie man auf gehört hatte.

Nur leider gingen Theorie und Praxis, wie so oft im Leben, sehr weit auseinander. Die TSG startete deutlich besser in den zweiten Durchgang und hielt die Hbi auf Trab. Der Vorsprung begann zu schmelzen, doch elf Tore Vorsprung so einfach wegzuspielen, schaffte selbst die Hbi am heutigen Tage nicht. Man ließ zwar den Gegner auf zwischenzeitlich sechs Tore herankommen, doch diesen Sieg noch aus der Hand zugeben, stand für keinen zur Debatte. Auch wenn die Abwehr nicht ganz so souverän stand wie in der ersten Hälfte, war sie ganz klar immer noch der Rückhalt für die Hbi. Fürs Tore schießen war heute mal jemand anderes als sonst zuständig. Mit Marc Matzen hat man nun endlich einen sicheren 7-Meter Schützen gefunden. Er verwandelte fünf von sechs Stück und führte mit insgesamt sieben Toren die Scorer-Liste der Hbi an. So war auch trotz der schwächeren Leistung im zweiten Durchgang der Sieg nie gefährdet und somit gewann die Hbi ihr erstes Saisonspiel auswärts gegen die TSG Schwäbisch Hall mit 34:28.

Nach dem Spiel waren alle Spieler und auch die Trainer der Hbi froh darüber, dass man nun endlich die erwartete Leistung abrufen konnte. Etwas Wehmut war allerdings auch dabei, denn mit dieser Leistung hätte auch das Spiel gegen Degmarn vor zwei Wochen nicht verloren gehen müssen. Aber als erfahrener Verein geht nun der Blick ganz klar in die Zukunft. Bereits nächste Woche wartet mit dem TV Mundelsheim der nächste harte Brocken auf die Handballer der Hbi Weilimdort/Feuerbach. Hoffentlich mit einem ähnlich erfolgreichen Ausgang.

Es spielten:

Tor: Florent Stephan, Nicolai Schmitt

Feld: Christoph Staiger (4), Sebastian Buchfink (3), Sebastian Reikowski (4), Dirk Heckemeier (5), Marco Lindwedel (2), Boris Petschinka (4), Andreas Fischer (2), Marc Matzen (7/5Siebenmeter), Marc H’Luwatschek, Markus Gref (1), Jannik Weltner (1) und Steffen Heise (1).

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