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Influenza-Pandemie: Die Landeshauptstadt ist gut vorbereitet

Aus Anlass der in Mexiko, den USA und Spanien aufgetretenen Fälle von Influenza A/H1N1 („Schweinegrippe“) hat am Montag kurzfristig die Projektlenkungsgruppe Pandemieplanung der Landeshauptstadt Stuttgart getagt. Unter Federführung des Bürgermeisters für Allgemeine Verwaltung und Krankenhäuser Klaus-Peter Murawski und des Gesundheitsamtes wurde die derzeitige Lage im Hinblick auf mögliche Auswirkungen und Konsequenzen für die Landeshauptstadt diskutiert. Die Teilnehmer der Projektlenkungsgruppe stellten dabei fest, dass die Landeshauptstadt alle notwendigen Vorbereitungen getroffen hat, um im Falle einer Ausweitung des aktuellen Influenza-Geschehens adäquat reagieren zu können. Die Gruppe wird kurzfristig wieder tagen, um die Einschätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und des Robert Koch-Instituts auf örtlicher Ebene zu beraten und umzusetzen. Dabei ist insbesondere die gestrige Feststellung der Warnstufe 4 auf einer Skala von 1 bis 6 für die pandemische Situation durch die WHO zu berücksichtigen.

Ziel des Stuttgarter Pandemieplanes ist die Aufrechterhaltung essentieller öffentlicher Dienstleistungen, eine Reduktion von Erkrankungsraten, die Sicherstellung der stationären Versorgung erkrankter Menschen sowie eine zuverlässige und zeitnahe Information für Öffentlichkeit, Medien, Fachpersonal und politische Entscheidungsträger im Pandemiefall. Die Versorgung der Bevölkerung mit antiviralen Medikamenten wird im Pandemiefall durch die Länder gewährleistet.

Die Pandemieplanung der Landeshauptstadt Stuttgart wurde 2005 in Auftrag gegeben und 2008 fertig gestellt. In die Planung waren Vertreter der Allgemeinen Verwaltung, des Referates für Soziales, Jugend und Gesundheit, der Feuerwehr, des Ordnungsamtes, des Arbeitsmedizinischen Dienstes, des Klinikums, des Personalrates und anderer Stellen inner- und außerhalb der Stadtverwaltung einbezogen.

Informationen zum aktuellen Infektionsgeschehen und zur Schweinegrippe finden sich auf den Internetseiten des Robert Koch-Instituts unter www.rki.de.

Telefonische Auskunft erhalten Sie beim Gesundheitsamt der Landeshauptstadt Stuttgart, Tel. (07 11) 2 16-70 70, von 8 bis 16 Uhr sowie beim Robert Koch-Institut, Tel. (0 30) 1 87 54 41 61, von 8 bis 18 Uhr.

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