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Interkulturell fit mit „junik im Sport“

Den Austausch zwischen den Kulturen in den baden-württembergischen Sportvereinen zu stärken, das ist das Ziel von „junik im Sport“, dem neuen Programm der Landesstiftung Baden-Württemberg. Sportvereine in Baden-Württemberg sollen inhaltlich und finanziell unterstützt werden, neue Wege bei der Vermittlung interkultureller Kompetenzen zu erproben. Das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) und der Sport in Baden-Württemberg sind Partner des Programms. Bis zum 15. Februar 2009 können sich Sportvereine in Baden-Württemberg für die Teilnahme bewerben. Der Sportverein verbindet traditionell Menschen verschiedener Kulturen und Herkunft durch ihre Leidenschaft zum Sport. Da unsere Gesellschaft aber immer älter und vor allem „bunter“ wird, braucht es gerade im Verein interkulturelle Kompetenzen. „junik im Sport“ will deshalb Vereine, Jugendliche und Multiplikatoren, wie z.B. Übungs- und Jugendleiter, bei der Gestaltung ihres Vereinslebens unterstützen. Hierbei ist die nachhaltige Vermittlung und Wirkung auf den Sportverein sowie auf den Einzelnen zentrales Merkmal des Programms. Herbert Moser, Geschäftsführer der Landesstiftung, über das Programm: „Vereine leisten bereits Beachtliches für das Ehrenamt. Mit der interkulturellen Integration betreten sie wichtiges Neuland. Dabei wollen wir sie unterstützen und sie ermutigen, die friedlichen und interkulturellen Potentiale des Sports zu entfalten.“ Klaus Tappeser, Präsident des Württembergischen Landessportbundes, freut sich über die Zusammenarbeit mit Landesstiftung und ifa und sieht den Sport in Baden-Württemberg auf dem richtigen Weg: „Der Sport bringt Menschen zusammen und bietet damit immer Chancen zur Integration. Wir werden aber langfristig nur dann erfolgreich sein, wenn sich das Thema Integration als fester Bestandteil in den Vereinen etabliert.“ Welche gesellschaftliche Bedeutung dieses Thema besitzt, belegen die Zahlen des Statistischen Landesamtes. Jeder vierte Baden-Württemberger hat keinen deutschen Pass oder ist ausländischer Abstammung.

Der Kreativität bei der Umsetzung der „junik im Sport“-Projekte sind den Vereinen nur wenige Grenzen gesetzt. Sie sind vor allem aufgerufen, neue Wege in ihrer Vereinsstruktur auszuprobieren. Interessierte Sportvereine in Baden-Württemberg können in einem ersten Schritt bis 15. Februar 2009 eine Interessensbekundung einreichen.

Nach einer Auftaktveranstaltung im März 2009 und nach der Entwicklung von Projektideen werden die kreativsten und besten Ideen für die Teilnahme an „junik im Sport“ ausgewählt. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.junik-im-sport.de und bei der Projektkoordinatorin Ina Halbritter unter Tel.: 0711-28077-110, E-Mail: ina.halbritter@wlsb.de.

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