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Kein neuer Zaun für den Neuen Friedhof

Auf seiner März-Sitzung stellte Jagdpächter Jens Felix Rygol die Problematik der Wildschweine in den Wäldern rund um Weilimdor dem Bezirksbeirat vor, reinlassen’>weilimdorf.de berichtet. Auch der Neue Friedhof wurde bereits von den Wildschweinen heimgesucht. Einen neuen Zaun wird es aber nicht geben.

Sang- und klanglos gescheitert bei einer Ja-Stimme, zwei Enthaltungen und 13 Nein-Stimmen ist der Antrag der AfD, den Neuen Friedhof mit einem Industriezaun aus Metall neu einzufrieden – inkl. “Tiefgang” gegen wühlende Wildtiere.

Die Fraktionen lehnten den Antrag ab, da der Zaun bereits durch das Garten- und Friedhofsamt an vielen notwendigen Stellen verstärkt, ausgebessert wie ausgetauscht wurde. Ein Industriezaun aus Metall, der weit ins Erdreich ragen solle, würde nicht nur Wildschweine ausschließen, sondern auch alle anderen Waldtiere wie Igel oder Füchse – und gerade diese Tiere sind notwendig, die Plage der Schnecken und anderer Insekten im Griff zu halten. “Der neue Friedhof liegt im Wald, manche sagen ja auch Waldfriedhof!”, so Anne Essig von den Grünen – man könne die Natur nicht überall aussperren. Und gegen Schäden durch Wildschweine wurde alles Notwendige bereits nun unternommen. Auch stände ein Industriezaun in keinem Kostenverhältnis zum Nutzen.

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