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Kulturnacht 2009: der Giebel kam aus der Deckung

2 Tage Dauerregen und Schneefall der Vortrage brachten die Veranstalter der zweiten Giebeler Kulturnacht gehörig ins Schwitzen – doch zum Schwitzen brachten am Ende die Besucher bei klarem Himmel, Temperaturen bei knapp über dem Gefrierpunkt und einem hell strahlenden Mond nur die vielfach mit Tänzen und heißen Rhythmen versehenen Aufführung des “der Giebel leuchtet” zwischen Salvator, Haus der Begegnung, Jugendhaus und Stephanus. Bezirksvorsteherin Ulrike Zich konnte um 18.30 Uhr pünktlich auf dem Bolzplatz vor dem Jugendhaus die zweite Kulturnacht eröffnen, die Giebeler waren mehr als zahlreich erschienen, auch DUNDU war mit von der Partie, durchschritt mit Riesenschritten die Besuchermenge, gab mit seinen fünf Metern Höhe ein “leuchtendes Beispiel” für die Kulturnacht.

Nach der ersten Kulturnacht 2008 schaffte der Giebel in diesem Jahr unter Mitwirkung der “Sozialen Stadt Giebel” (der Themengruppe 2) eine begeisternde Neuauflage dieser Nachtveranstaltung. Die DreamDancer, der Jugendchor Untertürkheim und der KlangArt-Chor mit einem Streichorchester boten kulturrelle Highlights tänzerischer und musikalischer Art in der Stephanuskirche, im Stephanussaal begeisterten die Kinder der Rappachschule mit einem Schwarzlichttheater das Publikum, die Ballade “Erlkönig” des Dichters Johann Wolfgang von Goethe aus dem Jahr 1782 fand in dieser Lichtgestalt und Musikvertonung selbst unter den jüngsten Besuchern und Teilnehmern uneingeschränkte Aufmerksamkeit.

Im Haus der Begegnung lud der griechische Kultur- und Elternverein neben griechischen Tänzen auch zur Verkostung mit Souvlaki ein, das gerne angenommen wurde. Für Abwechslung sorgten hier die Einlagen des Solitude-Saxophon-Ensembles. Auch im Kinder- und Jugendhaus sorgten die ModernDancers (Tanzgruppe des KJH) und ein Jazz-Duo für Kurzweil, auf dem Bolzplatz drehte derweilen DUNDU seine Runden und Videoinstallationen auf einer riesigen Leinwand garantierten leuchtende Farbspiele in der Nacht.

In der Salvatorkirche und im Salvatorsaal lagen 1000 Jahre Musik nahe beieinander: vor der Kirche sangen die Salvatorianer gregorianische Choräle, in der Kirche gab es Orgelkonzerte und im Salvatorsaal rockte, jazzte und blueste die mittlerweile mit Kultstatus versehene Weilimdorfer Band “FUALKOMA” (man lese dieses Wort auch mal rückwärts!) für heiße Rhythmen, deren Pausen nutze das Giebeler Improvisationstheater mit der Wilden Bühne.

Den Abschluss der zweiten Giebeler Kulturnacht bildeten neben FUALKOMA der DJ Stephan Schmidt im Salavatorsaal, erst nach Mitternacht wurde mit den Lichtscouts auch die letzten Kulturnachtbesucher mit Taschenlampen nach Hause gebracht. Bleibt zu hoffen, dass diese Veranstaltung zum festen Bestandteil der Giebeler bzw. Weilimdorfer Kulturszene wird.

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