TSV Trainer Holger Traub, Foto: TSV Weilimdorf

Landesligist TSV Weilimdorf blickt nach vorne

(DN/TSV) Die Saison 2020/21 ist beendet. Der Württembergische Fußballverband beschließt die Annullierung des Spieljahrs. TSV Weilimdorf Trainer Holger Traub äußerte sich nun in einem Interview mit den Stuttgarter Nachrichten zu der aktuellen Situation und verbreitet Aufbruchsstimmung.

Den Abbruch der Saison nimmt Traub, der erst vier Spiele mit TSV-Emblem bestritten hat, mit gemischten Gefühlen auf. „Es war mir egal, welche Spielklasse auf uns wartet. Wir hätten uns auch über eine Auf- und Abstiegsrunde gefreut“, sagte Traub der Zeitung. Allerdings hätte eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs auch zu einigen Problemen geführt. „Dass wir uns nach sechs Monaten Pause nur zwei bis drei Wochen hätten vorbereiten können, ist sehr wenig Zeit.“ Da hätten auch das digitale Trainingsangebot und die individuelle Laufeinheiten nur bedingt geholfen, die körperliche Belastung für die Spieler abzufedern.

Jetzt heißt es nach vorne blicken. Nachdem das Team in der annullierten Saison nur 2 Punkte aus 10 Spielen generieren konnte, bedeutet das vorzeitige Ende der Saison keine verlängerte Sommerpause für Traub und die Weilimdorfer. „Ich will etwas bewegen und gehe nicht weg, ohne meinen Stempel hinterlassen zu haben“, so die klare Aussage des Cheftrainers. Die Vorbereitungen für die neue Saison laufen bereits. Nach umfassender Analyse will der Verein und das Trainerteam das Team teamfähiger machen und das Miteinander stärken. Auch das Profil der Mannschaft soll sich ändern: „Wir werden künftig eine klare Linie haben. Jeder muss zeigen, dass er dabei sein will“, kündigt Traub an. Bei losen Ankündigungen soll es jedoch nicht bleiben. Ein erstes Anzeichen dafür könnte die Kaderplanung für die kommende Saison sein, zu der sich Traub zwar noch nicht detaillierte äußern wollte, die ihn aber bereits jetzt sichtlich positiv stimmt.

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