Kulturnacht2008_klein

Lange Kulturnacht in Giebel brachte den Ortsteil auf die Beine

Mit diesem Andrang haben die Veranstalter, die evangelische Stephanus-Kirchengemeinde in Giebel, nicht gerechnet: es schien so, als wäre der gesamte Giebel wieder einmal auf den Beinen. Denn das Feiern hat der Ortsteil dank verschiedener Jubiläen in den letzten Jahren bereits gelernt. Und so wurde auch die “erste Giebeler Kulturnacht” ein voller Erfolg, die Veranstaltungsorte waren überraschend gut besucht. Bereits zum liturgischen Auftakt konnte Pfarrer Karl-Eugen Fischer und Bezirksvorsteherin Ulrike Zich in der Stephanus-Kirche zahlreiche Gäste begrüßen. Fischer dankte auch den beteiligten Einrichtungen für das Engagement für diese Kulturnacht, die auch als Ökumene begangen wird, waren doch auch die katholische Nachbargemeinde Salvator wie auch die evanglisch-methodistische Kirche Mitwirkende. Auch Bezirksvorsteherin UIrike Zich verwies darauf, dass es immer auf die Kultur einer Gemeinde selber ankäme und auf das Engagement der Pfarrer wie das der Gemeindemitglieder. Sie verwies auf die tiefgreifenden seelsorgerischen Tätigkeiten der Pfarrer Fischer und Gscheidle der Stephanusgemeinde, die die Leistungen ihrer Vorgänger Sissenich und Schnaithmann nachhaltig fortsetzen. Dies habe auch den Weilimdorfer Bezirksbeirat dazu bewogen, diese Kulturnacht finanziell aus Budgetmitteln des Stadtbezirks zu unterstützen.

Die musikalische Zeitreise zu “50 Jahre Klassenzimmer” war im Anschluß nicht nur die mit am besten besuchte Veranstaltung; Jung und Alt konnten sich von der Darbietung der Theater AG der Rappachschule zurück in ihre Kindheit versetzen lassen, durchlebten mehr als 5 Jahrzehnte Schulleben – von Heintje über Rock&Roll hin zu den Blumenkindern und der Wiedervereinigung Deutschlands und endend in der mobilen Musikgeneration von heute. Zu einem gediegeneren Musikstil mit Volksliedern und Lesungen lud die Sudetendeutsche Landsmannschaft in den Salvatorsaal, die jungen Akrobaten des TSV Weilimdorf boten im Anschluss sportliches Können. Auch im Jugendhaus präsentiere die Tanzgruppe “Black-White Divas” eine besondere Darbietung, leider nur für einen kurzen Augenblick doch dank der Nachfrage wurde der Auftritt am späteren Abend nochmals wiederholt.

Für das leibliche Wohl sorgten neben der DRK-Bereitschaft in Salvator die EMK mit Tapas im Bildungszentrum, auch das “Frohe Alter” im Haus der Begegnung lud bei Lyrik und Musik mit Häppchen zum Verweilen. Schwung brachte am späteren Abend die Solitude-Jazz-Group 126 in die Stephanuskirche, mehr Ruhe und innere Einkehr war anschließend bei “Erotischen Geschichten” aus dem Alten und Neuen Testament ein Stockwerk tiefer geboten. Den Abschluss bildete das “kleine Nachtkonzert” des Blockflötenensembles “Von Dü” mit Blockflötenmusik aus 5 Jahrhunderten.

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