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Mantelteilung auf Ernst-Reuter-Platz: Martinsumzug organisiert vom Kinderkirchenteam der Salvatorgemeinde

Am Sonntagabend, 12. November 2017, kamen doch einige Kinder mit ihren Eltern in die Salvatorkirche zum traditionellen Martinsspiel. Nach den Sturmböen und dem Starkregen des Nachmittags war der Besuch jedoch nicht so gut wie in den Vorjahren.

In einem kleinen Vorspiel zeigten Kinder, wie man auch heute anderen helfen kann, indem man das Essen teilt oder einen einsamen Menschen besucht. Damit orientieren sie sich an dem großen Vorbild, das sie in einem Lied besungen haben: „…, nur wie ein bißchen klitzklein, möchte ich wie St. Martin sein“. Bei diesem Wetter könne man sich gut vorstellen wie der Bettler friert und Hilfe braucht, führte Pfarrer Hambücher auf die Geschichte des Heiligen Sankt Martin hin.

Nach dieser kurzen Andacht machte sich die Besucher auf den Weg durch den Ort. Angeführt von Pferd und Reiter trugen die Kinder ihre leuchtenden Laternen. Immer wieder hielten sie an, bildeten einen Kreis, sangen Lieder und sprachen Gebete. Auf dem Ernst-Reuter-Platz stellen sich die Besucher auf die Stufen am Rande. So konnten alle die Szene mit der Mantelteilung mit verfolgen. Ein Bettler lag frierend auf dem Platz und rief um Hilfe. Der vorbeigekommene Reiter überlegte, wie er helfen könne. Damit der Bettler nicht erfriert, teilte er seinen Mantel und gab ihm eine Hälfte ab. Lautsprecher verstärkten die Dialoge, so konnten alle das Geschehen des Martinspiels bestens verfolgen.

Bei der Kirche wieder angekommen, bedankte sich Gudrun Obst bei den Besuchern für das Kommen und lud sie zu einer kleinen Überraschung ins Gemeindehaus ein. So verweilten Groß und Klein mit gebackenen Martinsgänsen, Kinderpunch oder Glühwein noch etwas in der wohltuenden Wärme.

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