sitzung_feuerwehrhaus

Mitteilungen aus dem Bezirksbeirat

Auf seiner Sitzung im Feuerwehrhaus in der Glemsgaustraße hat der Weilimdorfer Bezirksbeirat eine ganze Reihe von Anträgen auf die Reihe gebracht, deren Tragweite über die nächsten Wochen und Monate hinausgeht. Denn bei einigen Ortsbegehungen in den letzten Wochen stellte sich ein hoher Sanierungs- und Umgestaltungsbedarf im Stadtbezirk heraus, der in den Augen von Bürgern und Bezirksbeiräten baldmöglichst angegangen werden muss. Schulgebäude der Wolfbuschschule_

Das Schulverwaltungs- und das Hochbauamt werden einstimmig aufgefordert, dringend notwendige Sanierungen am Schulgebäude der Wolfbuschschule durchzuführen. So muss die Westfassade, die sanitären Einrichtungen, Fußböden und Feuchtigkeit im Mauerwerk komplett saniert werden, auch die Dachdeckung muss begonnen werden, um die Fangnetze für kaputte Dachziegel wieder entfernen zu können. Schule, Elternbeirat und Bezirksbeirat geben eine umfassende Dokumentation an die Stadtverwaltung weiter.

__Sanierung der Reisachschule__

In einem ebenso argen Zustand befindet sich die Reisachschule. Interfraktionell beantragen die Bezirksbeiräte einstimmig, dass eine komplette Neukonzeptionierung und Sanierung der Sanitären Einrichtungen sowie des Kleinspielfeldes (Sportplatz) durchgeführt werden muss. Auch sollen längst bewilligte Gelder aus dem Haushalt 2008/2009 für die Fenstersanierung endlich freigegeben werden, neben den Fenstern müssen inzwischen auch die Jalousien mit ausgetauscht werden.

__Umgestaltung des Löwenplatz__

Zur kommenden Novembersitzung erwartet der Bezirksbeirat einen “Bericht zur Lage des Löwenplatz” von der Stadtverwaltung. Mehrfach wurden bereits Ideen und Konzepte (wie ein Kreisverkehr für die Kreuzungen) im Bezirksbeirat eingebracht bzw. vorgestellt – nun geht es um die Ausführung. Denn seit dem Ausbau der Stadtbahnlinie befindet sich der Löwenplatz in einem “provisorischen Zustand”, der so kaum genutzt werden kann.

__Schilder- und Ventilatoren-Ärger in Hausen__

Die nicht mehr zeitgemäße Platzierung von Tempo-30-Zonen-Schildern in Hausen an den Ortseingängen am Fasanengarten sowie Hausenring und an der Gerlinger Straße soll von der Stadtverwaltung überprüft werden. Bislang beginnen die Tempo-30-Zonen erst weit innerorts, nach dem schnellen Wachsen des Ortsteils befinden sich selbst die Ortsschilder mitten innerhalb der Bebauung, so vor allem auch am Hausenring. Hier entstand bekanntlich auch ein Einkaufs-Supermarkt – an der Kreuzung wünscht sich nun mit dem Versetzen der Schilder der Bezirksbeirat auch einen Zebrastreifen, da das Verkehrsaufkommen sich seither verändert habe. Die in diesem Zusammenhang bemängelten Ventilatoren des Supermarktes werden, so eine schriftliche Mitteilung der LIDL-Konzernleitung in kürze deutlich leiser werden: eine Überprüfung der Geräte habe einen technischen Defekt ergeben. Demnach würden die Ventilatoren in Kürze nur noch mit 49 db statt der zulässigen 65 db sich drehen.

__Ein Freibad für Weilimdorf?__

Derzeit läuft in Weilimdorf eine Unterschriften-Aktion des Jugendrates Weilimdorf für den Bau eines Freibades im Stadtbezirk. Seit 1956 ist das Gewann Schnatzgraben im Flächennutzungsplan für diesen Zweck vorgesehen – nun sollen nach Ansicht des Jugendrates – und den angeschlossenen Gremien Stadtseniorenrat und nun auch Bezirksbeirat – endlich Taten folgen. Einstimmig befürwortete dies nun auch der Bezirksbeirat, immerhin hat der Jugendrat in seiner Konzeption sogar erreichbare Ziele der Kostenreduzierung aufgeführt.

_Budgetmittel des Bezirksbeirates

1.071 Euro Zuschuss erhält der Weilimdorfer Heimatkreis e.V. für sein neues Heimatblatt, das vor- und frühgeschichtliche Funde und Fundorte in Weilimdorf aufzeigen soll. Bei 13 Ja-Stimmen und 3 Enthaltungen kann der Heimatkreis nun den Druck der neuen Ausgabe in die Wege leiten.

Um 500 Euro wurde auch das Budget für den laufenden “Seniorenherbst 2008” einstimmig aufgestockt, um die zusätzlichen Druckkosten für die Broschüren auffangen zu können. Dies wurde notwendig, weil es in diesem Jahr deutlich mehr Veranstaltungen und damit die Seitenzahl der Broschüre höher ausfiel als noch 2007.

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