BBSitzung191108

Mitteilungen aus dem Bezirksbeirat

Neben den großen Hauptthemen “Bauprojekt Mittenfeldstraße” und “Schulsituation in Weilimdorf” hatte der Weilimdorfer Bezirksbeirat am Mittwochabend einige Entscheidungen zu Anträgen der Fraktionen zu verabschieden. So stellt sich die Frage einer grundsätzlichen Neuordnung der Zuweisung der Räumlichkeiten im “alten Pfarrhaus” und “alten Rathaus” für die Weilimdorfer Vereine und Einrichtungen. Vor allem der Schachverein wie der Heimatkreis stoßen an die räumlichen Grenzen. Hier ist nun die Stadtverwaltung gefordert, den Ansprüchen und Wünschen gerecht zu werden. Im Giebel ist die Beschilderung der katholischen Kirche Salvator nicht ausreichend. Auswärtige haben in der Regel das Problem, dass sie bei der Anfahrt über die Engelberg- und Giebelstraße zwar das (denkmalgeschützte) Kirchengebäude sehen können, aber nicht die Zufahrt finden. Auf Antrag der CDU-Fraktion hat daher der Bezirksbeirat nun die Stadtverwaltung einstimmig aufgefordert, die Wegfindung für fremde Besucher der Kirchenräume mit Schildern zu vereinfachen.

Vergabe von Budget-Mitteln

Der Jugendrat der evangelischen Gesamtkirchengemeinde Weilimdorf plant den Umbau des Jugendcafes in den Räumen des Oswaldgemeindehauses. Der Kostenvoranschlag beläuft sich derzeit auf rund 15.000 Euro. Der Bezirksbeirat bezuschusst das Vorhaben nun mit 650 Euro aus Budgetmitteln für eine neue Musikanlage.

1.000 Euro Zuschuss erhält einmalig auch die Themengruppe II “soziales und kulturelles Miteinander” der Sozialen Stadt Giebel für den Weihnachtsmarkt auf dem Ernst-Reuter-Platz am 13. Dezember 2008. Zahlreiche Gruppen und Vereine haben bereits ihr Mitwirken zugesagt, die Organisation und Unterhaltskosten wie das Aufstellen eines Weihnachtsbaums in Höhe von rund 2.000 Euro werden nun hälftig vom Bezirksbeirat und der “Sozialen Stadt” getragen.

300 Euro aus Budgetmitteln gehen auch an das Jugendhaus Weilimdorf für die Organisation der zweiten Ausbildungsmesse Weilimdorf, die am 04. Februar 2009 in der Lindenbachhalle stattfinden soll. Mit den Mitteln wird die “Handlungskonferenz Jugend” nun die Berufseinsteigermesse “Pro Ausbildung und Beruf” gestalten. An der Messe nahmen 2008 immerhin 20 Firmen und 800 Schüler teil, die Messe brachte allerdings bislang nur wenig messbare Ergebnisse. Martin Kapler zeigte sich aber zuversichtlich, dass die Messe 2009 ebenfalls eine gute Nachfrage haben werde.

Das Projekt “korrekt und erfolgreich” wird an der Reisachschule in den Klassen 5 und 6 seit 3 Jahren erfolgreich durchgeführt. Bislang wurde es durch den Projektmittelfond “Zukunft der Jugend” finanziert, doch die Fördergelder sind nun eingestellt. Damit die Arbeit fortgeführt werden kann, hat der Bezirksbeirat bei 2 Enthaltungen nun einen Zuschuss aus Budgetmitteln in Höhe von 650 Euro zugesagt, weist aber darauf hin, dass in Zukunft diese Finanzierung die bisherige ersetzen dürfe: Schulprofile gehören in der Regel nicht zum allgemeinen Fördertopf des Stadtbezirks.

Abgelehnt wurde der Antrag der SG Weilimdorf, das Vereinsfest “Halloween at Weilimdorf” vom 27. Oktober im Nachhinein zu bezuschussen. Der Antrag auf den Zuschuss wurde zu knapp gestellt und ging erst nach der Veranstaltung im Bezirksamt ein.

Am 17. Januar 2009 wird der Verein Narrenzunft Weilemer Hörnleshasa e.V. in der Lindenbachhalle im Rahmen der “närrischen Zeit” einen Brauchtumsabend anbieten. Eingeplant sind Auftritte von Guggenmusikgruppen wie den “Spitzboom Dengler”, “Narrenoberliga”, “Sotanos” und “Enztaunspatzen”. Um den Abend attraktiv zu machen, ist vorerst auch kein Eintrittsgeld geplant. Der Bezirksbeirat nahm diese neuartige Veranstaltungsplanung wohlwollend zur Kenntnis und bezuschusst das Projekt einstimmig mit 450 Euro aus Budgetmitteln.

Die Jugendfeuerwehr Weilimdorf darf sich in Kürze über neue einheitliche langärmlige Sweatshirts freuen. Die Gesamtkosten von 1.172 Euro kann die Feuerwehr Weilimdorf nicht alleine stemmen. Nun sagte der Bezirksbeirat 500 Euro aus Budgetmitteln als Unterstützung zu mit der Bitte, die Jugendfeuerwehr mit den neuen Sweaters dann auch in die Einrichtungen für Kinder zu schicken und ein wenig über Brandgefahren zu referieren. Auch forderten die Bezirksbeiräte das Jugendhaus auf, die Jugendfeuerwehr zu kontaktieren: Martin Kapler habe doch “so neuartige Plotter oder wie die Dinger auch heißen mögen”, so O-Ton von CDU-Sprecherin Waltraud Illner, vielleicht ergäben sich so noch ein paar Einsparmöglichkeiten – oder zusätzliche Aufdrucke wie “sponsored by Bezirksbeirat”…

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