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Mitteilungen aus der Sitzung des Bezirksbeirates vom 11. Dezember 2019

(RED) Neben dem großen Thema Budgetmittel hat der Bezirksbeirat Weilimdorf am Mittwochabend, 11. Dezember 2019, noch kleinere Tagesordnungspunkte abgehandelt.

FW-Antrag auf “Prüfung Ausbau Gasnetz” abgelehnt__

Bei Stimmengleichheit (8 Ja- und 8 Neinstimmen sowie einer Enthaltung) abgelehnt wurde der Antrag der Freien Wähler, dass parallel zur Prüfung der Installation eines Nahwärmenetzes auch der Ausbau des Gasnetzes an der Rastatter-, Thaer-, Iffezheimer und Muggensturmer Straße durchgeführt wird, da die Nawärmeprüfung bereits kurz vor dem Abschluss steht.

__Nachfrage zum Prüfauftrag des Bau einer Pflegeeinrichtung und Wohnbebauung__

Mit 11 Ja-Stimmen bei 6 Gegenstimmen auf den Weg gebracht wurde der Antrag der Freien Wähler, was aus dem Prüfantrag vom April 2019 wurde, ob und wie der Bau einer Pflegeeinrichtung und Wohnbebauung westlich der Bergheimer Straße möglich ist.

__Prüfantrag zur Verkehrsbelastung in Wolfbusch__

Auf Antrag der Siedlergemeinschaft Wolfbusch e.V., die sich im ursprünglichen Antrag dafür aussprach, nach dem Bau des Kreisverkehr an der Kreuzung Solitudestraße mit Engelbergstraße und Spechtweg im gesamten Wolfbusch eine Beobachtung der Verkehrsströme und eine gegebenenfalls notwendige Überarbeitung des Verkehrskonzeptes durchzuführen, ging der Bezirksbeirat einstimmig noch einen Schritt weiter und fordert nun diese Erfassung der Verkehrsströme schon vor dem Bau des Kreisverkehr – sowie eine Beobachtung des Verkehrs nach dessen Fertigstellung, um feststellen zu können, ob sich der zunehmende Verkehr in Wolfbusch “von alleine” durch den Umbau regelt – oder noch mit einem neuen Verkehrskonzept eingegriffen werden muss.

__Taubenhaus für Weilimdorf?__

Mit 16 Ja-Stimmen und bei einer Enthaltung verabschiedet wurde der Prüfantrag der GRÜNEN/B90, ob ein Taubhaus bzw. Taubencontainer im Kreuzungsbegreich der B295 mit der Solitudestraße auf der Grünfläche der Verkehrsinsel erstellt werden kann. Weilimdorf hat bereits seit längerem ein Taubenproblem, u.a. am Löwen-Markt, rund um die Wolfbuschschule und im Stadtteil Wolfbusch.

_Gehwegnase an der Goslarer Straße?

“Oh diese Nase…” eine tausende Jahre alte Anekdote aus Kleopatras Zeiten. Diese setzt sich nun fort in der Goslarer Straße am Übergang vom Lindenbachsee hin zur Altenwohnanlage. Anwohner beschwerten sich über den zu schnellen Verkehr entlang des Lindenbachsee – eine (Verkehrs-)Nase am Fußgängerübertritt könnte Abhilfe schaffen. Ja wenn da nicht auf der einen Seite (am Lindenbachsee) genau hier ein Kanal entlang der Bordsteinkante verlaufen würde – sowie auf der anderen Seite “eine leichte Krümmung des Straßenverlauf” eine Gehwegnase nicht umsetzbar machen würde. “Einen Knick in der Optik kann man auch haben”, so Michael Lateier (GRÜNE) selbstironisch kommentierend. Nun soll die Stadtverwaltung auf Bitten des Bezirksbeirates dennoch prüfen, wie dieser Knick in der Optik, nein in der Straße mit einer formschönen ägyptischen Nase, nein Gehwegnase umgesetzt werden kann. Neues Berufsbild: Straßenkosmetiker?

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