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Mittenfeldstraße 4-60 soll neu gebaut werden

Wenn alle Planungen zügig durchgeführt werden und die Genehmigungen erteilt sind, dann rücken die Bagger samt Abrißbirne in Kürze wieder im Giebel ein – diesmal in die Mittenfeldstraße 4 bis 60: aus 326 will die Baugenossenschaft Neues Heim 322 neue Wohneinheiten machen.

“Wir haben lange diskutiert und kalkuliert, doch die Entkernung und Totalsanierung dieser Wohngebäude ist teurer als der Abriss und Neubau!”, so Herr Maier von der Baugenossenschaft zu den Bezirksbeiräten am Mittwochabend, 29. Juni 2011. Die Mieter seien bereits über das Bauvorhaben informiert und zeigten sich kooperativ: “die meisten haben dem sukzessiven Abriss und Neubau sofort zugestimmt!”, berichtete Maier weiter. Immerhin sollen die Arbeiten an den 5 Wohnblöcken (in Zukunft 14 Wohnhäuser) “wohnneutral” im Bauabschnitt West von 2012 bis 2016 durchgeführt werden: durch Entmietung und Umzug der bleibenden Mieter wird zunächst ein Neubau zwischen den Altbauten hochgezogen, dann Block für Block die übrigen abgerissen und neu gebaut.

Immerhin wird sich die Wohnfläche im Gesamten von 18.600 auf dann 24.000 Quadratmeter erweitern, auch wenn die Wohneinheiten von 326 auf 322 verkleinert werden. Auch werden die Neubauten dem KfW-Standard-70 entsprechen, also den aktuellen Richtlinien für energetisches Bauen.

Der Bauabschnitt Ost (zur Salvatorkirche hin) soll allerdings erst nach einer finanziellen Atempause ab ca. 2017 in Angriff genommen werden: die Baugenossenschaft kann den Abriss und Neubau nicht aus einem finanziellen Atem heraus durchziehen.

Foto (Goede): im dunkelgrünen Bereich sieht man die Skizze zu den Neubauten, wie sie nach Ende der Bauabschnitte West wie Ost aussehen sollen. Neu wird ein Erholungsplatz im Zentrum des Geländes für die Anwohner sein.

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