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Motorradfahren – Ein gefährliches Vergnügen

Motorradfahren hat einen entscheidenden Imagewandel durchgemacht und aus dem Arme-Leute-Fahrzeug nach dem Krieg ist inzwischen das avancierte Freitzeitgerät geworden.

In Deutschland sind Moped, Roller und Motorrad beliebte Freizeitgefährten geworden und die Nutzerzahlen steigen inzwischen auch bei Frauen und der Generation 50 plus. Allerdings ist der Spaß nicht ganz ungefährlich: Motorradfahrer haben ein siebenfach höheres Todesrisiko. Vor allem bei selbstverschuldeten Unfällen ist die Wahrscheinlichkeit hoch, tödlich zu verunglücken.

Die Raser unter den motorisierten Zweiradfahrern sind zwar eher selten, aber dennoch sind Motorradunfälle überwiegend Geschwindigkeitsunfälle. Der Rausch der Landstraße, der Geschwindigkeit und des Fahrgefühls dürfen nicht dazu führen, alle Regeln und guten Vorsätze völlig zu vernachlässigen. Einen Moment unvorsichtig oder unaufmerksam sein, kann schlimme Folgen haben. Viele Unfälle passieren in Kurven.

Die Polizei empfiehlt: Fahren Sie nie die Kurven zu eng an; “schneiden” Sie keine Kurven. Fahren Sie die Kurve langsamer an, als sie gefühlsmäßig noch fahrbar erscheint; Sie haben dann noch Reserven. Rechnen Sie mit defekten Fahrbahndecken, Öl, Dreck, Feuchtigkeit und Gegenständen auf der Fahrbahn. Fahren Sie “Linkskurven” stets von außen an; Sie haben dann bessere Sicht. Bleiben Sie immer im rechten Drittel der Fahrbahn, damit Kopf und Oberkörper nicht in die Gegenfahrbahn ragen. Ziehen Sie erst zum sichtbaren Kurvenausgang weiter nach innen. Rechnen Sie mit Gegenverkehr, der seine Fahrspur nicht einhält, bzw. nicht äußerst rechts fährt.

Weitere Tipps von TÜV-Fachleuten und Motorradpolizisten gibt es am 08. Mai beim Motorrad-Freunde-Treffen auf dem TÜV-Gelände im Ludwigsburger Tammerfeld. Weitere Informationen können bereits heute unter Tel. 07141/488930-0 eingeholt werden.

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