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Mundart-Duo “Schoffseggl” zu Besuch beim Kulturbesen in Stephanus

„Mundart & Musik“ – in Schwaben geht´s nur schwäbisch. Egal ob das Publikum aus Franken oder dem Erzgebirge kommt: auch Randgruppen sind willkommen, man schwätzt dann halt „hochschwäbisch“!

„Mundart & Musik“ – in Schwaben geht´s nur schwäbisch. Egal ob das Publikum aus Franken oder dem Erzgebirge kommt: auch Randgruppen sind willkommen, man schwätzt dann halt „hochschwäbisch“!

Das Duo “Schoofseggl” war am 23. Januar 2016 anlässlich des Kulturbesen des Männerkochclub der Stephanusgemeinde im Gemeindesaal im Giebel zu Gast – und brachte den (ausverkauften) Gemeindesaal mit Quetschkomod, Schlagzeig & Mundart fachmännisch – Verzeihung: fachschwäbisch – zum Beben!

Parodiert wurde schlicht alles “außer-” wie “innerschwäbische”, das Alphabet wurde ins Schwäbische transformiert, das “Y” mit dem Yoghurt erklärt, der mehr Kultur habe als Baden. Die Kehrwoche, 1492 von Graf Eberhard eingeführt, als jeder einmal pro Woche seinen Misthaufen zu beseitigen habe, wurde schwäbisch-frei vertont auf die Schippe – Verzeihung “Kehrbesele” genommen. Assimiliert wurde auch die (amerikanische) Tubberware: “Marmor, Stein und Eisen bricht, nur die Tubberschüsseln nicht!”. Besonders schmalzige Lieder auf der schwäbischen “Quetschkomod” bekamen einfach das Schmalztöpfle druntergehängt. Dass die Sachsen mal mit dem “Holzmichel” einen Nr.-1-Hit landeten ging dem Schoofseggl-Duo aber dann schon hart an die Nierle – gut dass es in Schwaben den Laminat-Kalle hat, denn auch der “sägt noch”. Die Schwäbische Diät ist wohl sehr einfach: nachts einfach mal nichts essen – auch wenn der Kühlschrank nahe ist.

Am Ende wusste man auch, warum der Männerkochclub (selbstgemachte) Maultaschen auf seiner Besenkarte hatte: “Gibt´s Maultasch in der Brüh’ wird jeder Schwabe zum Tier!” – wohlbekomms, die Schoofseggl hatten das Publikum im Leckergriff. Die 660 Schwaben (als das längste Lied der Welt) kamen zur Aufführung, Urschwabe “Massenchordirigent” Gotthilf Fischer (übrigens geboren 1492) bekam sein Schmalz weg, Elvis from the Nylonriver (Strümpfelbach) hatte einen Soloauftritt – und als Zugabe die Schwäbische Antwort auf Modern Talking: Thomas Andersrum braucht keine Oktave höher singen, einfach nur die Beine zusammenklemmen.

Lediglich mit dem Lied über Giebel (4, 3, 2, 1, Tusch!) und der Tatsache, dass ein Spaziergang von 15 Minuten durch den Giebel reiche um alles 20 mal zu sehen, lockte dem Publikum nur kurze Lachattacken “aus den Ripple”…

Die komplette Bildergalerie zum Kulturbesen kann man auf der Webseite der Stephanuskirche anschauen.

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