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Ökumenischer Gottesdienst auf der DRK-Hocketse: Aufruf gegen Gleichgültigkeit



Erstmalig fand der ökumenische Gottesdienst der DRK Hocketse auf dem neu gestalteten Ernst-Reuter-Platz statt. Wie auch bei der Einweihung gestalteten Pater Konrad und Pfarrer Löw diese Feier gemeinsam.

In seiner Predigt schilderte Pfarrer Löw das Gleichnis mit dem barmherzigen Samariter aus dem Neuen Testament. Auch im wirklichen Leben gibt es noch solche Geschichten: Henry Dunant war geschäftlich unterwegs, als er zu einer Schlacht mit vielen Toten kam. Auch er lies sich anrühren und überwindet die Gleichgültigkeit. Er organisiert Hilfe und begründet so das Rote Kreuz. In der heutigen Zeit, 150 Jahre später, zeigen die vielen Ehrenamtliche des Roten Kreuzes Einsatz mit Freundlich- und Barmherzigkeit. So spannte Pfarrer Löw einen Bogen vom barmherzigen Samariter über Henry Dunant bis in die heutige Zeit. Passend zu dem Thema stellte Gudrun Schindler ein Projekt des Roten Kreuzes im Stadtteil Giebel für ältere Menschen vor.

Der evangelische Posaunenchor Weilimdorf begleitete die Lieder und gab dem Gottesdienst einen feierlichen Ausdruck. Die ausgeteilten Liedblättern animierten die Gläubigen aller Konfessionen zum Mitsingen. Den anschließenden Austausch genossen die Gäste vorzugsweise unter einem der vielen aufgespannten Sonnenschirme.

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