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Orkan “Emma”: Schnell hier, schnell da, schnell wieder weg…

Mit schweren Sturmböen überquerte am Samstagmorgen, 01. März, Orkantief “Emma” das Stadtgebiet von Weilimdorf. Heftigen Sturmböen und kräftigen Regenschauern folgte kurz vor 10 Uhr dann heftiger Hagel mit Eisregen, der Weilimdorfs Straßen binnen weniger Minuten in gefährliche Rutschbahnen verwandelte (siehe Foto Ecke Glemsgau- und Solitudestraße). Die freiwillige Feuerwehr Weilimdorf mußte zu Einsätzen ausrücken. Die heftigsten Orkanböen wurden an der Weilimdorfer Wetterstation zwischen 09.10 und 09.45 Uhr registriert und erreichten mit bis zu 82 Stundenkilometer immerhin Windstärke 9 (um 09.10 Uhr). Am Stuttgarter Schnarrenberg wurden vom Deutschen Wetterdienst sogar 108 km/h (Windstärke 11) gemessen. Schäden an Häusern sind ab Windstärke 8 (62 km/h) von den Versicherungen gedeckt.

Nach heftigen Sturmböen, begleitet von Schnee- und Graupelschauern, wurde die Stuttgarter Polizei am Samstag zwischen 09.00 und 12.30 Uhr zu 68 Einsätzen gerufen. Die Einsätze verteilten sich auf das ganze Stadtgebiet, ein Schwerpunkt war allerdings in den Bereichen Stammheim und Zuffenhausen erkennbar.

Glücklicherweise wurden weder Personenschäden noch größere Schadensfälle bekannt. Durch herunterfallende Gegenstände wurden zwölf Pkw beschädigt, an acht Hausdächern entstanden Schäden. Ein Pkw-Anhänger, ein Baucontainer und ein Wartehäuschen wurden von den Böen umgeworfen. Bei einem Großteil der Einsätze mussten die Beamten lediglich Abschrankungen wieder aufstellen oder Gegenstände von der Fahrbahn räumen.

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