Zich_sudeten2008

Räume für Gemeinwesenarbeit schaffen

Es ist schon eine Tradition bei den Sudetendeutschen aus Weilimdorf, dass alle zwei Jahre Bezirksvorsteherin Ulrike Zich beim Monatsnachmittag der Ortsgruppe vorbeischaut, um das Neueste aus der Kommunalpolitik des Stadtbezirks zu berichten. Kürzlich war es nun wieder soweit, dass Obmann Ernst Merkl die Bezirksvorsteherin im “Haus der Begegnung” in Giebel begrüßen konnte. Bis auf den letzten Platz war der Saal in der Begegnungsstätte belegt, als Ulrike Zich über die weitere Entwicklung Weilimdorfs sprach. Als ein wichtiges Anliegen sprach die Bezirksvorsteherin dabei die Verbesserung und Stärkung der Gemeinwesenarbeit im Stadtbezirk an. Wie in Giebel mit dem “Haus der Begegnung“, wünscht sich die Bezirksvorsteherin auch für Weilimdorf einen Ort, wo sich alle Bürger treffen können. In den Zukunftsoffensiven “Senioren” und “Jugend” unter dem Begriff “Forum Weilimdorf” initiiert, ist man derzeit dabei, eine Fläche für den “Treffpunkt für Alle” zu finden, der zentral im Ortskern Weilimdorfs gelegen ist. “Wir hätten da auch schon eine Fläche in der Rennstraße ausgekuckt, doch lassen die Preisvorstellungen zwischen dem Eigentümer und der Stadt leider noch keine Einigung zu”, so Ulrike Zich. Aber auch im “Alten Rathaus” von Weilimdorf, sollen Räume für Gemeinwesenarbeit geschaffen werden. So ist nach der Sanierung des Gebäudes geplant, die Heimatstube des Weilimdorfer Heimatkreises, die derzeit im “Alten Pfarrhaus” untergebracht ist, in das “Alte Rathaus” umzuziehen. Auch gebe es weitere Nutzeranfragen, wie beispielsweise der Volkshochschule, die in Weilimdorf gern eine Außenstelle ihrer Weiterbildungseinrichtung etablieren würde.

Für die zahlreichen Zuhörer im Saal war natürlich auch interessant zu erfahren, wie sich der Stadtteil Giebel weiterentwickelt. Ulrike Zich ließ wissen, dass derzeit im Rahmen des Projektes “Soziale Stadt Giebel” ein eingeschränkter Kreis von Architekten Vorschläge zur Weiterentwicklung des Ernst-Reuter-Platzes erarbeiten würden, dessen Sieger des Wettbewerbs im Februar ermittelt werde. So soll der Ernst-Reuter-Platz nach vorne wie nach hinten Richtung Giebelstraße verschönert und verbessert werden. Auf der Wunschliste stehen auch Spielmöglichkeiten für Kinder und die Einrichtung eines Cafe. Unverändert bleiben müsse, dass der Ernst-Reuter-Platz auch weiterhin für Veranstaltungen wie den Wochenmarkt, Hocketsen und den Weihnachtsmarkt nutzbar ist. Durch den weiteren Zuzug junger Familien nach Giebel, gebe es jedoch auch ein akuter Bedarf an Kindergartenplätzen im Stadtteil. Bezirksvorsteherin Ulrike Zich ließ dabei die Zuhörerschaft wissen, dass sie derzeit dabei sei, die Möglichkeit zur Ansiedlung einer Kinderbetreuungseinrichtung auszuloten.

Natürlich sprach die Bezirksvorsteherin noch weitere Themen der Weilimdorfer Kommunalpolitik an, so dass die Besucher am Ende des Monatsnachmittags umfassend informiert den Heimweg antreten konnten.

Foto (Heisig): Bezirksvorsteherin Ulrike Zich berichtete über das Neueste aus der Weilimdorfer Kommunalpolitik. Rechts Obmann Ernst Merkl.

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