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Schwerer Unfall am Leonberger Autobahndreieck sorgte für Verkehrschaos

Am heutigen Dienstag kurz nach 12 Uhr war ein 46-jähriger Lastwagenfahrer auf der Autobahn 8 von Karlsruhe kommend in Fahrtrichtung München unterwegs.

Als es auf Höhe der Überleitung der Autobahn 81 nach dem Leonberger Dreieck auf dem rechten Fahrstreifen zu einer Verkehrsstockung kam, musste er sein Fahrzeug abbremsen. Dies erkannte der 51 Jahre alte Fahrer eines 40-Tonnen Sattelsilozuges, der hinter dem 46-Jährigen herfuhr, zu spät. Trotz eines nun eingeleiteten Ausweich- und Bremsmanöver stieß der Silozug noch gegen den Anhänger des Lastwagens, geriet anschließend außer Kontrolle und kippte um.

Hierbei wurde der Tanksilo des Aufliegers, in dem sich 24 Tonnen Polystirolgranulat, einem Grundstoff für Styropor befanden, an den Schutzplanken der Autobahn aufgerissen. Der 51-Jährige wurde schwer Verletzt in ein Krankenhaus gebracht, der 46-Jährige erlitt leichte Ver-letzungen. Insgesamt entstand Sachschaden in Höhe von rund 150.000 Euro. Eine Gefahr für die Umwelt bestand durch das ausgetretene Granulat nicht. Dieses musste aus dem Tank abgepumpt werden. Die Autobahn 8 wurde an der Unfallstelle mit Ausnahme des Standstreifens zunächst voll gesperrt. In Fahrtrichtung München und auch auf der zuführenden Autobahn 81 kam es zu Verkehrsstaus mit einer Gesamtlänge von mindestens 16 Kilometern. Auch im Verlauf der noch durchzuführenden Bergung kann es zeitweise zur Vollsperrung des Streckenabschnittes kommen. Die Dauer der Bergungsarbeiten ist bislang noch nicht absehbar, da spezielle Bergungsfahrzeuge herangeführt werden müssen.

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