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Serie von Müllcontainerbränden hält Weilimdorfer Feuerwehr in Atem

Eine Serie von Bränden hat in der Nacht auf Dienstag die Feuerwehr in Weilimdorf in Atem gehalten. Im Ortsteil Giebel brannten nur wenige hundert Meter voneinander entfernt etliche Mülltonnen und -container. Den Anfang machten um 0:10 Uhr zwei Papiermüllcontainer in der Rappachstraße; an exakt derselben Stelle hatten bereits am 5. Januar mehrere Papiertonnen gebrannt. Die Besatzungen der Löschfahrzeuge von Freiwilliger und Berufsfeuerwehr hatten gerade mit den Löscharbeiten begonnen, als ein Anwohner herbeigelaufen kam und mitteilte, dass es auch in der Mittenfeldstraße brennen würde. Die Kollegen der Berufsfeuerwehr rückten daraufhin zu dieser neuen Einsatzstelle ab. Gegen 0:35 Uhr war der Brand in der Rappachstraße gelöscht; für die Feuerwehrleute ging es allerdings direkt weiter zum nächsten Einsatz, diesmal in den Sandbuckel: Dort brannten ebenfalls mehrere Abfallbehälter. Da der Wassertank des Weilimdorfer Löschfahrzeugs nahezu leer war und unklar war, ob nicht noch weitere Einsätze folgen würden, löste die Leitstelle erneut die Funkmeldeempfänger der FF Weilimdorf aus und entsandte auch das Tanklöschfahrzeug der Weilimdorfer Feuerwehr nach Giebel. Die ausgerückten Kollegen mussten dann glücklicherweise nicht mehr eingreifen. Die Ursache dieser zeitlich und örtlich eng beieinander liegenden Einsätze liegt auf der Hand; die Polizei ermittelt.

Den Einsatzbericht der Weilimdorfer Feuerwehr und zahlreiche Fotos finden Sie wie immer unter www.feuerwehr-weilimdorf.de.

Die Spezialisten des Branddezernats haben die Ermittlungen übernommen. Ob es sich allen Fällen um den gleichen Täter handelt, muss geklärt werden. Zeugen, die im Zusammenhang mit den Bränden etwas Verdächtiges bemerkt haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 8990-6333 bei der Kriminalpolizei zu melden.

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