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SG Ringer: Neue Ringer, neue Regeln

(SST) Die Weilimdorfer Ringer starten 2013 bereits in ihre dritte Oberliga-Saison und werden auch in dieser Mannschaftsrunde erstmal gegen den Abstieg kämpfen müssen. Die Art und Weise wie sie dies angehen ist allerdings immer wieder bemerkenswert.


Die Weilimdorfer Fans erinnern sich sicher noch gerne daran, wie in der vergangenen Saison sogar der Bundesligazwangsabsteiger vom TSV Musberg sensationell in eigener Halle geschlagen wurde und damit dem späteren Meister die einzige Saisonniederlage einbrachte.

Die langjährigen SGW-Fans werden sich jedoch auf umfangreiche Regeländerungen einstellen müssen. Im Zuge des drohenden Olympia-Aus wurden die Verbände aktiv und versuchen nun mit einer Vielzahl von Regelanpassungen Ringen als Sportart für den Zuschauer attraktiver zu machen.

Die gravierendste Neuerung ist wohl die Kampfzeit die nunmehr 2×3 Minuten beträgt, wobei die Wertungspunkte rundenübergreifend zusammengezählt werden. Es werden also keine Siegrunden mehr gezählt wie bisher, sondern es gewinnt der Ringer, der nach maximal 6 Minuten die meisten Punkte hat. Eine technische Überlegenheit und damit das vorzeitige Kampfende wird mit 11 Punkten Differenz erzielt. Außerdem sind die Mattenleiter dazu angehalten für ständige Kampfaktionen zu sorgen. Jeder Stillstand wird mit Passivitätsverwarnungen geahndet, wobei der Ringer nach dem vierten Verstoß disqualifiziert wird. Im Freistil gibt es dazu noch eine sogenannte Aktivitätszeit, in welcher der passive Ringer innerhalb von 30 Sekunden eine Wertung erzielen muss.

Das fachkundige Weilimdorfer Publikum wird sich sicherlich recht schnell an die neuen Regeln gewöhnen. Tendenziell werden dem Kampfrichter mehr Freiräume bei der Auslegung gegeben, was natürlich als mitfiebernder Zuschauer nicht immer einfach werden wird. Darum hier schon die Bitte: Auch wenn es einmal heiß her geht – bleibt fair zum Mattenleiter. Auch für ihn sind die Regeln neu und werden bestmöglich umgesetzt.

Verstärkt wird der Oberliga-Kader der SG Weilimdorf durch Kastriot Sedolli. Das Talent aus dem Kosovo kann in den unteren Gewichtsklassen eingesetzt werden. Dazu werden sicher einige junge Akteure dazukommen, die in der vergangenen Saison noch in der zweiten Mannschaft aktiv waren.

Die diesjährige Saison startet am 7. September gegen den KSV Aalen 05 II, einem Gegner, den es unbedingt zu schlagen gilt. Kampfbeginn in der Weilimdorfer Lindenbachhalle ist um 19.30 Uhr. Bereits um 17.30 Uhr startet der Vorkampf in der Landesklasse gegen die KG Fachsenfeld/Dewangen II. Die Ringerabteilung freut sich auf Ihr zahlreiches Kommen.

Ebenfalls in die Saison startet wieder die Weilimdorfer Jugendmannschaft, die uns in der Vergangenheit bereits viele tolle Kämpfe gezeigt hat. Einige der erfolgreichen Nachwuchsringer werden in den kommenden Jahren den Sprung in die Aktivenmannschaft machen, daher ist es für viele Zuschauer schon jetzt interessant wie die SGW der Zukunft aussehen wird. Den ersten Kampftag absolvieren die „Jungen Wölfe“ am 21. September in Ehningen.

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