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SG Weilimdorf: Wrestling meets Ringen

Das gibt es wohl auch nicht alle Tage in der Lindenbachhalle zu hören: bei der Aufstellung zum Ringer-Nationenwettkampf ertönte zuerst die amerikanische und anschließend die deutsche Nationalhymne.

Grund war der Nationenwettkampf zwischen den „Sons of thunder“ (Colorado/USA), einer der besten US-amerikanischen Jugendmannschaften und dem auch recht erfolgsverwöhnten Nachwuchs der Weilimdorfer Ringer. Unterstützt wurden die Weilimdorfer dabei von einigen Gastringern vom SV Fellbach sowie vom KSV Seeheim (Hessen).

Zum Auftakt begrüßte Bezirksvorsteherin Ulrike Zich die Nachwuchstalente, dies erfolgte natürlich – wie so vieles in der vergangenen Woche – zweisprachig. Danach gab es neben einigen Freundschaftskämpfen insgesamt 24 Wertungskämpfe von Jungen und Mädchen für den Nationenkampf, wobei die Amerikaner nach mehreren Stunden toller und spannender Begegnungen mit 37:55 Punkten als Sieger feststanden. Congratulations!

Ganz überraschend kam der Sieg allerdings nicht, anders als in Deutschland ist „Wrestling“ in den USA keine Randsportart, sondern als fester Bestandteil in den Schulsport integriert. Die dortige Infrastruktur erlaubt zudem einen Trainingsbetrieb an fünf Tagen in der Woche.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die gemeinsame Woche auf jeden Fall ein toller Erfolg war. Es wurde fleißig trainiert, neue Kontakte geknüpft und Ausflüge zu den regionalen Sehenswürdigkeiten unternommen. Eine Gegeneinladung der Amerikaner folgte prompt, wobei ein konkreter Termin noch nicht genau feststeht.

Vielen Dank an die Eltern und vielen freiwilligen Helfer, die diesen Aufenthalt ermöglicht haben!

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