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Städtischer Vollzugsdienst: 2012 auch in Weilimdorf unterwegs gewesen

Neben der Polizei gibt es in Stuttgart auch den “städtischen Vollzugsdienst”, 1953 gegründet als “Feldpolizei” oder “Feldschutz” bekannt geworden. Der Vollzugsdienst hat aber keine gesetzlichen Aufgaben wie die Polizei zu regeln sondern führt eher eine Art “Aufsicht” im Stadtbezirk – dies schließt jedoch Verkehrskontrollen (wie in der Goslarer Straße) ein.

Hans-Jörg Longin vom Amt für Öffentliche Ordnung zeigte am Mittwochabend auf der Sitzung des Weilimdorfer Bezirksbeirates den Jahresbericht 2012 des Vollzugsdienstes für Weilimdorf auf – trotz dünner Personaldecke (53 Mitarbeiter für das gesamte Stadtgebiet mit 23 Stadtbezirken) konnten einige Aktivitäten durchgeführt werden.

So wurden Streifendienste vor allem in der “dunklen Jahreszeit” durchgeführt und Häuser kontrolliert, bei denen über längere Zeit kein Licht brannte, in der “hellen Jahreszeit” hingegen wurden Eigentümer bei “offenen Toren und Türen” ohne Aufsicht auf die Gefahr des Einbruchs aufmerksam gemacht. Ebenso wurden im Stadtbezirk in unregelmäßigen Abständen Plätze und auch der Öffentliche Nahverkehr überwacht: “Wir können aber nicht ständig alles überwachen und auch nicht überall sein!”, so Longin. Dennoch waren die Mitarbeiter auch im Wald an den Grillplätzen rund um die Solitude, im Lindental und am Heiner unterwegs. Mit der Polizei wurden zusammen Nachtaktionen durchgeführt, an neuralgischen Punkten Jugendgruppen auf Alkoholmißbrauch hin kontrolliert, insbesondere in der “Halloween”-Nacht.

Straßenkontrollen wurden zuletzt im März 2013 in der Goslarer Straße durchgeführt. Dieser Bereich ist “berühmt-berüchtigt” für den “Schleichverkehr” von Nicht-Anwohnern, die den Knotenpunkt Löwen-Platz umfahren wollen. Die Goslarer Straße ist jedoch eine reine Anwohner-Straße, für den Durchgangsverkehr offiziell gesperrt – was aber von vielen Autofahrern grob mißachtet wird: “Wir haben sehr, sehr viele Verwarnungen erteilt!”, so Longin.

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