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Stolpersteine: Aufruf an die ältere Generation

Ein jüdisches Sprichwort sagt: „Ein Mensch ist erst dann wirklich tot, wenn er vergessen ist.“ Damit der Mensch nicht in Vergessenheit gerät, soll zum Beispiel ein „Stolperstein“ an ihn erinnern. „Stolpersteine“ sind Gedenksteine für Menschen, die in der Zeit des Nationalsozialismus (1933 – 1945) verfolgt und ermordet wurden. Sie werden legal in öffentliche Gehwege eingelassen zum Andenken an: Juden, Sinti und Roma, an körperlich und geistig behinderte Menschen, die in Grafeneck getötet wurden, an politisch Verfolgte, Widerstandskämpfer, Wehmachtsdeserteure, Zeugen Jehovas und Homosexuelle.

Die Stolperstein-Initiativen, die sich seit dem Jahr 2003 in Stuttgart gebildet haben – zur Zeit sind es 15 in den verschiedenen Stadtbezirken – recherchieren in den Archiven, erforschen die Lebensgeschichten der Opfer und führen Gespräche mit Zeitzeugen. In ihrer Arbeit sind sie angewiesen auf Hinweise aus der Bevölkerung, insbesondere der älteren Generation.

Auch in Feuerbach gibt es eine Stolperstein-Initiative, die Naziopfer erforscht, die in Feuerbach und Weilimdorf wohnten.

Wenn Sie Personen kennen oder gekannt haben, von denen Sie wissen oder annehmen, dass sie von den Nationalsozialisten verfolgt und ermordet wurden, dann melden Sie es bitte. Es reicht schon die Angabe von Vor- und Zunamen und, wenn möglich, Straße und Hausnummer.

Melden Sie bitte das, was Sie wissen, an die

Stolperstein-Initiative Feuerbach, Heinz Wienand, Hohewartstraße 23 B, 70469 Stuttgart,

Tel/Fax 0711 – 81 21 63, Email: huh.wienand@t-online.de

Vertrauliche Behandlung wird Ihnen zugesichert.

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