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Studenten präsentieren Freiraumkonzept für Stadtteil Giebel

Im Rahmen des Programms “Soziale Stadt” haben Studenten der Hochschule Nürtingen-Geislingen in einem Ideenwettbewerb verschiedene Entwürfe für die Freiflächen im Weilimdorfer Stadtteil Giebel erarbeitet. Nun präsentieren sie ihre Entwürfe der Öffentlichkeit. Nach einer Jury-Sitzung werden die Sieger am Montag, 18. Januar, um 19 Uhr im Saal der Stephanus-Gemeinde, Giebelstraße 28, prämiert. Dort sind dann auch alle Entwürfe ausgestellt. Die großzügigen, jedoch meist ungenutzten Grünflächen zwischen den langen Reihen der Wohnblocks aus den 50er- und 60er-Jahren haben Entwicklungspotenzial. Hier kann mehr Wohnqualität entstehen. Mit diesem Grundgedanken fand sich ein “Netzwerk Wohnbau” zusammen, um den Stadtteil zu verändern.

Im März 2009 trafen sich in Giebel die Vertreter der vielen engagierten Wohnbauunternehmen mit aktiven Bürgerinnen und Bürgern aus der “Sozialen Stadt”, der Bezirksvorsteherin Ulrike Zich, dem Stadtteilmanagement und der Projektleiterin der “Sozialen Stadt” beim Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung, Martina de la Rosa. Mehr Aufenthaltsqualität für alle, besonders aber für Kinder und Jugendliche sollte erreicht werden. Auch für die ältere Generation sollten die Grünflächen attraktiver werden. Barrierefreiheit, Sicherheit, Beleuchtung und Sauberkeit waren wichtige Stichworte. Gleichzeitig sollten die mit Spielflächen erfahrungsgemäß einhergehenden Konflikte bereits in der Planungsphase angesprochen und bearbeitet werden.

Im “Netzwerk Wohnbau” waren sich alle einig, dass zunächst ein Gesamtkonzept für die Grünflächen in Giebel erarbeitet werden soll. Als erster Schritt dorthin wurde ein studentischer Ideenwettbewerb mit dem Thema “Freiräume für mehr Lebensräume” ausgelobt.

Seit dem Wintersemester 2009/2010 arbeiten an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen Studenten des Fachbereichs Stadtplanung an Plänen für attraktive Grünbereiche in Giebel. Sie hatten die Aufgabe, eine “grüne Verbindung” vom Ernst-Reuter-Platz über den Spielplatz Mittenfeldstraße bis zur Rappach-Schule zu entwerfen und entlang dieses Weges verschiedene Spielpunkte zu gestalten. Einige Spielpunkte sollten als Skizze im kleinen Maßstab ausgeführt werden.

Mitte November präsentierten die Studenten den Mitgliedern der Jury ihre ersten Entwürfe und nahmen aus der anschließenden Diskussion Anregungen und Hinweise für die weitere Arbeit mit.

Die Entwürfe werden am 18. Januar präsentiert. Am Nachmittag ist zunächst die Jury am Zug. Unter der Leitung von Dr. Detlef Kron, Leiter des Amts für Stadtplanung und Stadterneuerung, werden die Vertreter der Wohnbauunternehmen, der Bürgerbeteiligung der Sozialen Stadt und der Verwaltung sowie die Professorinnen Cornelia Bott und Rotraut Weeber, die den Wettbewerb betreuen, die Entwürfe bewerten und die Gewinner auswählen. Ab 19 Uhr wird die öffentliche Prämierung der Entwürfe vorgenommen.

Die Wettbewerbsarbeiten sind an diesem Tag bis 21 Uhr zu sehen.

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