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Trockenheit im Wald: Stadt verstärkt Maßnahmen zur Verkehrssicherheit

(LHS) Die anhaltende Hitze und der fehlende Niederschlag sorgen für starke Trockenheit im Stuttgarter Wald. Das hat auch Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit. Wie die Landeshauptstadt Stuttgart am Mittwoch, 12. August 2020, mitgeteilt hat, verstärkt sie daher ihre Maßnahmen im Wald.

Die Hitze und die Trockenheit der vergangenen zwei Jahre sowie die aktuelle Wettersituation setzen den Stuttgarter Wäldern in bislang nicht bekanntem Maße zu. Der Amtsleiter des Garten-, Friedhofs- und Forstamts, Volker Schirner, sagte dazu: „Besonders auf Kuppenlagen und an Südhängen leiden unsere Waldbäume unter der starken Trockenheit. Hinzu kommt, dass Trockenschäden an den Bäumen häufig zu Pilzbefall führen. Oft verlieren die Bäume dann ihre Standsicherheit.“ Vor allem die Buche und die Esche seien hiervon betroffen. Das Garten-, Friedhofs- und Forstamt reagiert mit verstärkten Maßnahmen auf diese Situation: An kritischen Standorten werden abgestorbene Äste abgesägt oder auch Bäume aus Gründen der Verkehrssicherheit entnommen.

Bereits im September wird es eine Waldexkursion des Beirats für den Stuttgarter Stadtwald geben. Hierbei soll die Situation vor Ort begutachtet werden. Ein Schwerpunktthema wird der mittel- und langfristige Waldumbau sein.

Aufgrund der fehlenden Niederschläge ist die Waldbrandgefahr in den Stuttgarter Wäldern aktuell unverändert hoch. Daher bleiben die öffentlichen Grillstätten weiterhin geschlossen. Zudem besteht in den Wäldern bis 31. Oktober 2020 ein absolutes Rauchverbot.

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