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Umgestaltung des Löwen-Markt und Kiesbett: keine Entwicklung bei den Planungen

Seit Jahren ist die Umgestaltung des Löwen-Marktes Thema im Stadtbezirk – in unzähligen Sitzungen hat der Bezirksbeirat sich seit jeher mit neuen Ideen und Diskussionen sowie Planungen beschäftigt. Krönung der Bemühungen waren letztlich drei Workshops mit der Bevölkerung im Frühjahr 2010, bei denen konkrete Ideen angegangen wurden.

Der Bezirksbeirat wollte nun 15 Monate später von den Stadtplanern die Entwicklung aus den Workshops sehen – Herr Volkmer und Herr Wallisch vom Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung waren deshalb am Mittwochabend in den Bezirksbeirat geladen. Allerdings zeigten sich die Bezirksbeiräte enttäuscht: das Projekt wurde nicht richtig weiterverfolgt um nicht zu sagen “es liegt auf Eis”. Zwar wurde die Anregung des “Call a bike” aufgenommen und wie die Kultursäule auf der Südseite der Pforzheimer Straße platziert. Jedoch die Gestaltung des Kiesbett und die Platzierung einer großzügigen Bushaltestelle gegenüber vom Löwen-Haus sind keinen Schritt weitergekommen.

Der Mini-Kreisverkehr an der Ecke Solitude-/Glemsgaustraße wurde verworfen und durch eine Zebrastreifenlösung ersetzt, am großen Kreisverkehr an der Kreuzung mit der Solitude-, Renn- und Pforzheimer Straße ist nun in der Kreiselmitte ein “Löwe” vorgesehen, der auf den Platz blickt. Auch für die Radfahrer wurden eigene Spuren vorgesehen wo es nur möglich ist.

“Es sind keine Finanzkosten eingestellt!”, begründete Wallisch den Bezirksbeiräten gegenüber den Stillstand der Planungsarbeiten. Immerhin sind 1,05 Millionen Euro notwendig, um den Straßenverkehr und den Platz in einer Komplettlösung neu zu gestalten. Der Bezirksbeirat nahm letztlich die bekannten Fakten “zur Kenntnis”. Nun ist es an Aufgabe der Lokalpolitiker auf ihre Parteien im Rathaus Einfluss zu nehmen, dass Planungsmittel im nächsten Doppelhaushalt bereit gestellt werden.

Der Löwen-Platz von oben:


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