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Verbesserter Hochwasserschutz bis 2013 im Scheffzental zwischen Hausen und Ditzingen

Die Extrem-Hochwasser-Ereignisse des 3. Juli 2009 und 4. Juli 2010 haben gezeigt, dass der Hochwasserschutz für jährlich wiederkehrende “Jahrhundert-Hochwasser” vor allem am Übergang vom Stuttgarter Stadtgebiet nach Ditzingen nicht mehr ausreichend ist.

Das Unwetter am 4. Juli 2010 hatte das Gemeinschaftsklärwerk Ditzingen-Gerlingen-Weilimdorf komplett überflutet, Schäden in Höhe von 1,5 Millionen Euro hinterlassen. Auch Ditzingen selber stand bekanntermaßen unter Wasser.

Die drei Stadtverwaltungen haben sich nun zusammengesetzt und ein neues Hochwasser-Schutz-Konzept erarbeitet, welches das Tiefbauamt dem Weilimdorfer Bezirksbeirat am 23. Februar 2011 nun vorstellte. Die Gesamtkosten hierfür werden sich auf 1,6 Millionen Euro belaufen, 40 % davon trägt die Stadt Stuttgart, 50 % die Stadt Gerlingen und 10 % die Stadt Ditzingen. Die ungleiche Kostenverteilung ergibt sich aus den Wassermengen, die der Aischbach (Gerlingen) und Schnatzgraben (Stuttgart) in das Scheffzental (Ditzingen) einleiten.

Zwei Retentionsräume sollen nun geschaffen werden: “Unteres Scheffzental” und “Oberes Scheffzental”, erreicht werden soll dies mit einer leichten Erhöhung bereits bestehender Staubauwerke (Ortskern Ditzingen und Feldweg bei Hausen durch das Scheffzental).

Das Planfeststellungsverfahren ist nun am Werden, wenn alle Genehmigungen erteilt sind und notwendige Grundstücke durch die Stadtverwaltungen erworben sind, kann der Baubeginn im Februar 2012 erfolgen und der verbesserte Hochwasserschutz ab März 2013 in Arbeit gehen.

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