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Verwurzelt in der Gemeinde: Diakon Heß nach 18 Dienstjahren verabschiedet


Der große Rummel war ihm nie wichtig. So wünschte sich Diakon Rolf Heß zu seiner Verabschiedung auch einen ‚normalen Gottesdienst‘ in der katholischen Salvatorgemeinde, lediglich auf die Wahl des Organisten nahm er Einfluss. Für seine Predigt wählte er sich das Gleichnis des guten Verwalters und interpretiertes dieses für die heutige Zeit:

Es geht um einen eklatanten Fall von Betrug – um Wirtschaftskriminalität. Trotzdem erhält der Verwalter keine Verurteilung, sondern Lob für seine Verwaltung. Denn er hat seine Situation klar erkannt und nimmt mit Kraft und Phantasie seine himmlische Zukunft in den Blick. Dies lässt sich in die folgende Kurzformel zusammenfassen „Was ich auf Erden gegeben habe, werde ich im Himmel besitzen“.

„Wir möchten dankbar zurückblicken und die Situation nicht dramatisieren“, betonte Pater Konrad in seiner Einladung zum Stehempfang. Für seine unkomplizierte Art, sein Mitfühlen und Solidarität, die er persönlich erfahren durfte, danke er Rolf Heß besonders. „Du bist und bleibst Diakon“, erklärte Pater Konrad und stellte ihm frei, Dienste wahrzunehmen, wenn es ihm passe.

Nach dem Gottesdienst standen die Stehtische auf dem Kirchplatz für die Feier bereit. Frau Veronica Hell hob die vielen Verdienste von Rolf Heß in den 18 Jahren seiner Tätigkeit in der Gemeinde hervor:

• Lebensnahe und herzerfrischende Predigten,
• Begleiten von Firmkursen,
• Einführen der Ministranten in Liturgie,
• Gestaltung des Komplet und Vesper,
• Spenden der Krankenkommunion,
• Früher das Erstellen und heute das Korrigieren des Pfarrbriefes,
• Mitarbeit bei Gemeindethemen wie Dialogprozess und Pastoralbericht,
• Um nur einige zu nennen.

Besonders bedankte sich Veronica Hell im Namen der Gemeinde für sein persönliches Glaubenszeugnis und sein Wirken als Diakon.

Nach 18 Jahren im Amt des Diakons im Zivilberuf wird Diakon Heß von Bischof Dr. Gebhard Fürst in den wohlverdienten Ruhestand versetzt. „Wenn Gott es will, meine Zeit es erlaubt und meine Frau, die Kinder und Enkel es zulassen, werde ich mich weiterhin als ‚Diakon in Reichweite‘ in die Gemeinde einbringen“, versicherte Rolf Heß. Er dankte allen, die ihn unterstützt haben und vor allem Gott dafür, dass er ihn ‚bis hierher‘ gebracht hat. Zum Abschluss stimmte er ein Lied mit der Gemeinde an: „Nun danket alle unserm Gott“.

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