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Volle Knolle Geschmack: Eine Wahlkampfveranstaltung die durch den Magen ging

Nicht alles, was nach Kartoffel aussieht, schmeckt auch so. Zu diesem Ergebnis kamen die Teilnehmer einer Kartoffelblindverkostung, zu der der grüne Landtagskandidat Franz Untersteller am vergangenen Montag in den Treffpunkt Pfaffenäcker geladen hatte.

“Nicht zuletzt das gesundheitsgefährdende Dioxin in Eiern und Schweinefleisch zeigt deutlich, dass die Agrarpolitik dringend umgestellt werden muss”, erläuterte Untersteller zum Eingang des Abends. Statt wie bisher Agrarfabriken und Monokulturen müsse künftig die klein strukturierte und familiär geprägte Landwirtschaft besser gefördert und der Anteil der Biobetriebe weiter ausgebaut werden. “Gesunde, leckere Produkte aus der Region, die ohne Gentechnik produziert wurden – das ist die Zukunft der Landwirtschaft in Baden-Württemberg. Im Dreiklang von Landwirtschaft, Naturschutz und Tourismus werden unsere vielfältigen Landschaften gepflegt und genutzt und gleichzeitig Arbeitsplätze erhalten und neue geschaffen.”

Untersteller hatte mit Martin Hahn an diesem Abend einen ausgewiesenen Fachmann nach Weilimdorf eingeladen. Der Biobauer aus Überlingen präsentierte nacheinander vier unterschiedliche Kartoffelsorten, die auf Geruch, Farbe und Geschmack geprüft wurden.”Aussehen, Geschmack, Konsistenz und Haltbarkeit sind je nach Kartoffelsorte unterschiedlich”, erläuterte Martin Hahn. Weitere Kriterien für die jeweiligen Besonderheiten der Kartoffelsorten seien die Bodenbeschaffenheit, die Düngung und natürlich die Wetterverhältnisse in den Anbaugebieten. “Machen Sie den Test und suchen sich die Kartoffel aus, die am besten zu Ihnen passt”, riet Hahn den Gästen abschließend.

Foto (privat): Biobauer Martin Hahn (stehend) macht den anwesenden Gästen die Kartoffel schmackhaft

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