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Weihnachtsmarkt 2013: Budenzauber, Malu-Bahn, Träubleswein & Waffeln









Heuer stimmt eigentlich alles: es war kalt genug, nicht frostig aber eben “Glühweintemperaturen”, es war trocken, am Samstag wie Sonntag grüßte der Sonnenuntergang, die Weihnachtsmarktbuden sorgten mit ihrer feierlichen Adventsdekoraktion für die richtige Stimmung – das Angebot der Stände fand meist reißenden Absatz – und Träubles(Glüh-)wein wie Waffeln sowieso.

Gestartet war der Weihnachtsmarkt traditionell mit dem ökumenischen Gottesdienst am Samstagnachmittag unter Mitwirkung der Pfarrer und Pfarrerinnen der methodistischen Kirche, der katholischen Gemeinde St. Theresia und der evangelischen Oswaldkirche sowie dem Posaunenchor der evangelischen Gesamtkirche Weilimdorf. Hinzu kam eine kleine geistliche “Weltpremiere”: Pfarrer Hartmut Häcker und Pfarrerin Sabine Löw sangen zusammen das Lied “Was hat wohl der Esel gedacht in der Heiligen Nacht”.

Dabei war die Durchführung des Weihnachtsmarktes heuer auf Messers Schneide gestanden: die neu vom BDS angeschafften Holzbuden sollten vom Hersteller eigentlich bereits am Freitagabend (29. November) angeliefert und dann in aller Ruhe am Abend bei Laternenschein aufgebaut werden. Dazwischen kam für die freiwilligen Helfer allerdings nicht nur der strömende Regen – sondern auch die ausgefallene Lichtmaschine des LKWs mit den Hütten: er war bei Kassel liegen geblieben. So trudelten der notdürftig reparierte Hüttentransporter und das Nachlassen des Regens erst am Samstag zu früher Morgenstunde am Löwen-Markt ein – der Aufbau der Hütten konnte so erst “vor dem Frühstück” starten, so Eckardt Binder, Vorsitzender des BDS erklärend nach dem Gottesdienst auf der Bühne. Fertig wurden die Buden daher erst sprichwörtlich “in letzter Minute”, die letzten Akkuschrauber wurden erst zu Beginn des Gottesdienstes verstaut.

Bezirksvorsteherin Ulrike Zich bedankte sich für bei den Organisatoren des Weihnachtsmarktes aufs herzlichstes, wurde zur “Weihnachtsfrau” und überreichte jedem im Team einen Schokoladenweihnachtsmann. Die Feuertaufe hat der neue Vorstand des BDS Weilimdorf somit bestanden, nach zwei Jahren Pause kehrte der Weihnachtsmarkt wieder in die Obhut des BDS zurück. 2011 und 2012 oblag die Organisation Bernd Klingler (Gemeinderat der FDP), der im Alleingang mit Vertretern von Weilimdorfer Vereinen und Organisationen die Aufgabe vom BDS vorübergehend übernommen hatte.

Allerdings darf es auch keinen Weilimdorfer Weihnachtsmarkt ohne ein neues Gedicht von Bezirksvorsteherin Ulrike Zich geben – ähnlich wie die Holzhütten war auch dieses erst kurz vor knapp fertig geworden (unten ist es nachzulesen).

Der Weihnachtsmann (© Ulrike Zich):

Ich hatte einen Weihnachtstraum
Den muss ich euch erzählen
Ich musste mich durch Eis und Schnee
und Winterstürme quälen

Es führte mich auf meinem Weg,
kein kleiner, krummer Mann
den man mit Bart und weißem Haar
als Greis bezeichnen kann

Mit schnellem Schritt ging er behend
prall gefüllt und schwer
trug er einen großen Sack
ich stapfte hinterher

Der Alte schien recht fit zu sein
Und ziemlich gut trainiert
Bei mir verlief der flotte Marsch
Nicht ganz so gut geschmiert

Wie ein Verrückter rannte er
Durch Gärten und durch Wälder
Und meine Füße wurden stets
Müder und auch kälter

Er suchte einen Weihnachtsbaum,
Tanne oder Fichte
Doch starker Schneefall machte schnell
Seinen Plan zunichte.

Doch gab der kleine Kerl nicht auf
Ich konnte es kaum fassen
Ich stapfte weiter mit ihm mit
Begann ihn schon zu hassen

Da drehte er sich plötzlich um
Und sah mir ins Gesicht
Er redete und schrie mich an
Doch ich verstand ihn nicht

Mit Fingern die vor Kälte starr
Schrieb ich in den Schnee
Bist Du vielleicht der Nikolaus?
Da lacht er schallend – nee!

Ich bin nur der Weihnachtsmann
Und hab es übernommen
Dass wir pünktlich – Du und ich
In Weilimdorf ankommen

Da beginnt der Weihnachtsmarkt
Und alles ist bereit
Erst wenn der Mart eröffnet ist
Hast Du zum ausruhen Zeit.

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