Bürgerempfang am 8. Oktober 2008, Foto GOEDE

Weilimdorfer Vorbilder mit Bürgerempfang geehrt

Zum nun schon 8. Bürgerempfang lud die Stadtteilverwaltung im Bezirksamt Weilimdorf durch Bezirksvorsteherin Ulrike Zich am Freitagabend, 10. Oktober 2008 Menschen aus Weilimdorf ein, die sich in den vergangenen Monaten und Jahren durch ihre unermüdliche ehrenamtliche Arbeit und persönliches Engagement im Stadtteil hervorgehoben haben.

Der Schwerpunkt der geladenen 50 WeilimdorferInnen mit PartnerInnen war in diesem Jahr mehr denn je den Gruppen im Stadtbezirk gewidmet. Durch die Zukunftsoffensive Weilimdorf für Senioren, Familie und Jugend, den Themengruppen der Sozialen Stadt Giebel, dem Männerkochclub der Stephanusgemeinde für ihr ehrenamtliches Engagement mit dem “Mittagstisch für Kinder” und den aktiven wie ehemaligen Jugendräten des Stadtbezirks lobte Bezirksvorsteherin Zich einmal mehr das soziale Engagement ganzer Kreise für das Wohlergehen der Gesellschaft in Weilimdorf.

Doch besonders durch ihre langjährige ehrenamtliche und nachhaltige Arbeit hervorgehoben haben sich in diesem Jahr vier Männer, die in den Augen von Ulrike Zich eine besondere Wertschätzung verdient haben.

Als einen “Mann der ersten Stunde” lobte Zich Christos Psarras, der von 1984 bis 2008 dem Weilimdorfer Bezirksbeirat für die ausländischen Mitbürger beiwohnte und durch sein Engagement im griechischen Ortsverein diesen im Stadtbezirk mit bekannt gemacht hat.

Auch Manfred Kalusche wurde für sein Lebenswerk geehrt: über 25 Jahre lang hat sich der mittlerweile 80-jährige in den Kulturkreis Weilimdorf eingebracht, das Programm nachhaltig verändert und so eine stärkere Präsenz des Kreises in der Öffentlichkeit geschaffen. Auch zahlen sich seine langjährigen Kulturkenntnisse bei der Wahl von Künstlern aus, die regelmäßig im Bezirksamt ihre Ausstellungen führen. “Ein Leben für die Kunst, auch bezeichne ich ihn als Minister Kulturkreis!” so Zich über Kalusche.

Jeder Weilimdorfer kennt den Silvesterlauf, der jedes Jahr rund 1.000 Läufer aus dem In- und vielfach auch schon Ausland anzieht. Doch ohne den “Mr. TSV Giebel”, so Ulrike Zich, wäre er nicht vorstellbar – auch wenn er eigentlich korrekterweise seit 1982 beim TSV Weilimdorf im Vorsitz tätig ist. “Man kann in Weilimdorf nirgends wo hin ohne dass Klaus Dettmer schon da ist!” so Ulrike Zich in ihrer Laudatio, sei es in der Sozialen Stadt Giebel, am Weihnachtsmarkt Giebel, am Stadtfest 2006 und unzähligen anderen Angeboten: “Er ist ein Mann mit Blick für das Machbare!”.

Heiner Obermeier beim Ehrensamtsempfang am 10. Oktober 2008 im Bezirksamt, Foto: GOEDESichtlich berührt zeigte sich Bezirksvorsteherin Zich bei der Auszeichnung von Heiner Obermayer: “Diesen Mann kann man nicht in Zahlen fassen, und seine Arbeit der letzten Jahrzehnte füllt seitenweise die Blätter.” Ulrike Zich nannte nur wenige Stationen dieses “aufrechten Sozialdemokraten” und “grundbescheidenen Mensch”, wie die Arbeit als Bezirksbeirat seit nunmehr 45 Jahren, Mitglied der AWO, des Kulturkreises, im Sport, im Obst- und Gartenbauverein, dem Förderkreis der Altenwohnanlage, dem Heimatkreis “und und und”. Zich zeichnete Obermayer mit der Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg aus, signiert mit der Urkunde von Ministerpräsident Günter Oettinger. Sie dankte für seine Arbeit: “Es ist eine Wohltat mit Ihnen zu arbeiten”, er kenne alle Weilimdorfer Geschichten, habe eines der ihr bekanntesten umfassenden Gedächtnisse und ist Ihr Anker bei alten Themen im Bezirksbeirat.

Ulrike Zich bezeichnete Psarras, Kalusche, Dettmer und Obermayer als “Vorbilder für unsere Gesellschaft” und wünschte den geladenen Gästen einen anregenden Abend mit vielen Gesprächen, die vielleicht ein neues Netzwerk entwickeln können.

empfang2008_2Fotocollage rechts (Goede/Kautter): Klaus Dettmer (Foto oben links), Christos Psarras (Foto unten links), Manfred Kalusche (Foto unten rechts) wurden mit der Ehrenamtsmünze mit Urkunde der Landeshauptstadt ausgezeichnet. Heiner Obermayer (Foto oben rechts) wurde mit der Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet.

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