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Weisse Weihnachten rücken in weite Ferne – aber nicht unerreichbar

Noch wachsen am Schlittenhang von der Solitude runter zur Bergheimer Steige die Schneemänner in die Höhe – doch das baldige Ende der winterlichen Dezembertage ist nahe, das “Weihnachtstauwetter” greift ein und sorgt bis zum 23. Dezember für das Abtauen der weissen Pracht.

Am Sonntagabend und in der Nacht zum Montag gibt es in Baden-Württemberg wieder zweigeteiltes Wetter: nach Norden hin Schneefälle, nach Süden hin geht der Schnee zusehens in Regen über, und das bei Temperaturen um den Gefrierpunkt. Und auch am 21. und 22. bleibt es nasskalt mit 0 bis 5 Grad über Null Grad und wiederholten Schnee- und Regenfällen. Dies kabbert spürbar an der Schneedecke, die immer dünner wird und am 23. wohl nur noch in den höheren Lagen flächendeckend anzutreffen sein wird.

Für die Festtage deutet sich allerdings wieder ein Temperturrückgang unter 0 Grad an, wohl aber nicht mit starken Schneefällen sondern eher nur bei den Temperaturen. So gesehen bleibt es “spannend” – und die Hoffnung stirbt zuletzt.

Und bis das Tauwetter dem Schneemann den Garaus macht, seien doch die Kinder und Erwachsenen vor Ort aufgefordert, diese von anderen Mitmenschen kreativ und mit Liebe wie Freude erstellten Schneefiguren stehen zu lassen statt sie mit Eisbrocken zu bewerfen oder sich dagegen zu werfen um sie gewaltsam zu zerstören. Eine traurige Wahrheit, die Minuten nach diesem Bild (oben rechts) Wahrheit wurde…

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